Cannibal Diner von Frank W. Montag

Das zweite Machwerk von Frank W. Montag spielt mit den Perspektiven und den Bildern im Kopf des Zuschauers, die automatisch auftauchen, wenn man einen Blick auf Cannibal Diner wirft. Wen beobachten wir? Die Heldin, ein Model aus Düsseldorf oder die verstrahlten Kannibalen-“Monster”, ähnlich denen in The Hills Have Eyes, die eine neue Mutti für die Familie suchen, da die alten Muttis zu schnell Geist und Körper aufgaben? „Cannibal Diner von Frank W. Montag“ weiterlesen

Former Ghosts – Fleurs

Da wackeln die Eier im Karton. Die Bohrmaschine liegt fest in der Hand. Die Hi-Hat steht neben der Rohrzange. Deine Baustelle wird zum Tatort und du machst dich „Obenrum“ frei. Du zeigst, was du hast. Dein Tittenansatz verstört, doch jeder Auswuchs ist von Gott gewollt. Der Teekessel pfeift und die Bassdrum poltert wild drauf los. Die Synthies stehen wie eine Eins. Dein Megaphon ist schon voll Spucke gelaufen. Trauerarbeit sieht anders aus. „Former Ghosts – Fleurs“ weiterlesen

Auffälligkeiten KW 25 2009

Musik vs. Zensursula
War nur eine Frage der Zeit bis es die ersten Songs gibt. Hier zwei Beispiele, ob gelungen oder nicht lassen wir hier mal offen. Okay, unkommentiert kann man das nicht stehen lassen. Ich finde insbesondere den Kirmestechno mit Tralala grausig und ich würde ja gerne sagen: “Der Wille zählt…” aber das könnte man dann ja auch der Ursula sagen. Also nein, sechs, setzen! Das zweite Stück hat zwar den Künstlernamen zum Ersten (Donkel Oktor) ist aber eindeutig besser. „Auffälligkeiten KW 25 2009“ weiterlesen

Diary Of The Dead von George A. Romero

“Sind wir es wert gerettet zu werden?”
Diese Frage versucht Romero erst gar nicht zu beantworten. Ihm geht es um etwas anderes.
Junge Filmstudenten drehen einen Zombiefilm im Wald, als sie die Nachricht erreicht, dass in der Stadt unglaubliche Dinge passieren. Tote erwachen und infizieren Lebende mit ihren Bissen. Der Virus ist im Umlauf. „Diary Of The Dead von George A. Romero“ weiterlesen