Vampire Weekend – Modern Vampires of the City

Endlich lösen Vampire Weekend das ein, was sie uns schon vor Jahren versprachen. Sie produzieren eine fast perfekte Pop-Platte, die sowohl ihr Vermächtnis werden und uns die nächsten zwanzig Sommer versüßen wird. „Vampire Weekend – Modern Vampires of the City“ weiterlesen

Die Wahl ist dein! Vol.21: Oracular Spectacular vs. Vampire Weekend

Das Spiel ist ganz einfach. Obwohl, … man kommt schon ins Grübeln. Wenn es nur eine der Platten geben könnte, welche würde es sein? Du musst bedenken, die andere ist dann für immer verloren. Welche ist wichtiger? Welche hat mehr persönliche Relevanz, kulturelle Bedeutung oder ist einfach nur das bessere Album und somit der eindeutige Sieger? „Die Wahl ist dein! Vol.21: Oracular Spectacular vs. Vampire Weekend“ weiterlesen

Local Natives – Gorilla Manor

Jede Playlist braucht Verweise. Manchmal reichen die eigenen Kompositionen nicht aus, um Kritiker von sich zu überzeugen. Doch sind es die Kritiker, die man überzeugen muss? Die kaufen keine Platten oder CD’s! Man muss das Fußvolk rankriegen und mit Gefühl, Spiegelung und Zauber arbeiten. Ob es da hilfreich ist, alte Kamellen zu covern? „Local Natives – Gorilla Manor“ weiterlesen

Yeasayer – Odd Blood

Im Restaurant bestellen Yeasayer immer drei Hauptgänge und einen großen Teller. Alles wird zu einer Pampe zermatscht und zusammen mit nur einer Gabel verspeist. Man muss sich halt vertrauen können. Unter dem Tisch werden kleine Rekorder aufgestellt. Yeasayer brauchen O-Töne. „Odd Blood“ will anders sein und ist anders. Geräusche und obskure Töne leiten jeden Song durch den selbst auferlegten Wahnsinn. „Yeasayer – Odd Blood“ weiterlesen

Surfer Blood – Astro Coast

Oh, da ist es wieder dieses Vampire Weekend-Gefühl! Alle Mann über die Reling. Gitarrenbands haben ihre Eintönigkeit satt und suchen nach unentdeckten Sandbänken. Jeder schlürft zur Zeit gerne an Mandelmilch und sammelt auf Flohmärkten Afro-Beat-Utensilien. Deine Peergroup twittert wie wild. Früher wurde Jimi Hendrix als Gitarrengott verehrt. Heute wird schamlos Paul Simon auf Fragebögen gekritzelt. Die Hall-Gitarre scheppert doch so schön in Tobago. Wusstest du das nicht?
„Surfer Blood – Astro Coast“ weiterlesen

Vampire Weekend – Contra

Die Segelschuhe liegen auf Deck. Die Jungs sind barfuß in den Tiefen der Bark abgetaucht. Unten gibt es Häppchen und Prickelbrause. Ihre Pullunder haben sie lässig über die Schultern geworfen. Die wenigen Brusthaare wurden bei “Wax in the City” entfernt. Schnell noch ein paar Tropfen Creed auflegen, denn gleich kommen potenzielle Sexualpartnerinnen. Das Paul Simon-Poster wird eifrig mit Fischer-Netzen verschönert. Der Sommer guckt über die Reling. „Vampire Weekend – Contra“ weiterlesen

Foreign Born – Person To Person

Einige Bands machen was vor und Zigtausende ziehen dann nach. Das aber die Bands, die einst schon was vormachten auch immer irgendwas anderes nachgemacht haatten, macht die Geschichte unübersichtlich. Gut, alles ist schon mal dagewesen und erfunden haben es meistens nicht die Schweizer. Foreign Born duzen David Bowie, der aber auch schon bei Arcade Fire auf der Gästeliste steht. Ihr Lieblingskontinent ist Afrika. Da wird getrommelt was das Zeug hält. „Foreign Born – Person To Person“ weiterlesen

Jack Peñate – Everything Is New

Jack Peñate ist zurück. Und wie! Alles ist neu! Und Jack meint es ernst. Das launige, vor sich hinhüpfende, von Housemartins und Billy Bragg beeinflusste Debüt “Matinée” scheint vergessen. Rave ist nun angesagt. Dance-Elemente mischen sich mit seiner zu Robert Smith gereiften Stimme. Indie-Rave für Charlatans– und Style Council-Anhänger. Den Hall als neues Stilmittel für sich entdeckt nutzt Jack Peñate seine außergewöhnlichen Songwriterfähigkeiten, um uns tanzscheue Pubsteher auf die vernebelte Tanzfläche zu locken. „Jack Peñate – Everything Is New“ weiterlesen

Das Jahr 2008 mit Daniel Decker

Daniel Decker kauft kaum CDs, er kauft ein wenig mehr Vinyl und erst recht keine MP3s, die er sich nicht mal illegal besorgt. Komischer Kauz dieser Dreh. Das fand er 2008 geil:
Gustav – Verlass die Stadt (Album / Chicks On Speed Records) *
Vampire Weekend – Vampire Weekend (Album / XL)
Portishead – 3 (Album / Island)
Prinz Pi – Neopunk (Album / No Peanuts) *
Weezer – Weezer (Red Album) (Album / Geffen) *
Max Müller – Die Nostalgie ist auch nicht mehr das, was sie früher einmal war (Album / Angelika Köhlermann)
* Auf Vinyl, was insbesondere bei der Weezer wichtig ist, da auf der CD-Version unnötiges Bonus-Material die Größe der Platte unkenntlich zeichnet.