Every day Valentine's Day #3 – R.E.M. – At My Most Beautiful

Auch Michael Stipe konnte seine Liebe zu den Beach Boys nicht verbergen und erschuf 1999 mit seiner Band R.E.M. einen für die Band untypischen Song. „Every day Valentine's Day #3 – R.E.M. – At My Most Beautiful“ weiterlesen

The Electric Soft Parade – Idiots

Die Gebrüder White haben sich dann doch nochmals an den Popentwurf des Lebens gewagt. Nach sieben Jahren Abstinenz klingen sie immer noch wie die unehelichen Söhne Paul McCartneys. Ihre sonnigen Melodien blenden alte Zeiten wieder auf, in denen Bands wie die Pearlfishers oder die Doves mit den Whites als The Electric Soft Parade die Mädchen-Musik beherrschten. „The Electric Soft Parade – Idiots“ weiterlesen

Tame Impala – Lonerism

Dave Fridmann sitzt im Abhörraum. Was soll er denn anderes machen, als noch mal alles durch Amps zu jagen? Er, der Experte für den Psycho-Rock der letzten zwanzig Jahre, weiß doch hoffentlich, was zu tun ist, um diese Produktion aus der Ästhetik der Kopie zu holen. „Tame Impala – Lonerism“ weiterlesen

Pterodactyl – Spills Out

Was für ein Bandname! Was für eine Band! Pterodactyl aus New York sind Rauscheengel, die all die Spielfreude etablierter Rock- und Popbands bündeln, um sich einen eigenen Hospiz zu erbauen. Pflege fängt mit SST an. „Pterodactyl – Spills Out“ weiterlesen

Fleet Foxes – Helplessness Blues

Rockmusik bekam ein neues Gesicht. Man hatte das alte so satt, so dass man alles, nur nicht Rock machen wollte. Blöde Frisuren und das Groupiegetue waren wirklich am Ende. Man ließ sich wieder Bärte wachsen. Folk wurde aus der Traditionsecke gehoben und mit Harmonien versehen, die nicht nur Lagerfeuer, sondern auch Konzerthallen beschallen konnten. Rock bekam wieder Poetry zurück. „Fleet Foxes – Helplessness Blues“ weiterlesen

Auffälligkeiten KW 1 2011

Was macht man nach diesen Tagen der Lethargie und Völlerei? Genau, man torkelt durch die Kanäle und schaut, was die Anderen zu bieten haben. 2011 ist schon dran. „Auffälligkeiten KW 1 2011“ weiterlesen

Women – Public Strain

In der Kombination liegt die Würze. In den Breaks, in den Schwüngen, in den Verzettelungen, im Anstrich, im Zitat, im Affekt, in der Dosierung. Die Faszination des Flows beschäftigt Women seit Beginn an. Kurze Drones, Einschübe mit Groove, Sixties-Singspuren müssen unter Dach und Fach gebracht werden. „Women – Public Strain“ weiterlesen

Ariel Pink's Haunted Graffiti – Before Today

Die Phase mit Tapes, die Ariel auf seinen Konzerten verkaufte, scheint nun endgültig vorbei. 15 Jahre ist Ariel Pink nun schon im Geschäft. Gut, Geschäft ist wohl das falsche Wort. In der Umlaufbahn. Ariel hat sich mit Homerecordings eine kleine Fangemeinde erspielt, die aber auch schon mal zum Bierwerfen auf Konzerte kam, da Ariel seine Songs nur schlecht umsetzte und er mit Karaoke-Playbacks die Songs in Hitparadenmanier karikierte. „Ariel Pink's Haunted Graffiti – Before Today“ weiterlesen

Dr. Dog – Shame, Shame

Die Zeit verrinnt. Die Eieruhr hat noch weißes Granulat und keinen billigen Bimmel-Alarm. Die Band um Scott McMicken setzt sich in die Zeitmaschine und fliegt einfach mal vierzig fünfzig Jahre zurück, um dort nach den Geschichten zu wühlen, die sie in den IKEA-Bettwäschen nicht mehr zu finden glauben. McMickens Stimme ist so brüchig wie das grüne Band der Sympathie. Kumpelei ist gefährlich. „Dr. Dog – Shame, Shame“ weiterlesen