Bill Callahan – Dream River

Mit The Sing hat Bill Callahan, als Eröffnung eines der perfektesten Alben seiner zwanzigjährigen Karriere, den Song des Jahres komponiert. „Bill Callahan – Dream River“ weiterlesen

White Denim – D

Was stellst du dir unter einer Kneipe vor, die auf einem Rastplatz liegt? Kann ja nichts sein, oder? Schales Bier und ranziger Kartoffelsalat. White Denim sind ind diesem Falle aber nicht die Kneipe, sondern der Rastplatz. Aber so einfach ist das auch nicht. Dieser Rastplatz kann wie bei Lost mal eben so verschwinden und woanders wieder auftauchen. Du bist einer der Außerwählten! „White Denim – D“ weiterlesen

Fergus & Geronimo – Unlearn

Du kaufst immer noch CDs? Diese Frage stellen Fergus & Geronimo. Zyniker! Zwischen den Zeilen stecken lustige Wahrheiten. Musik und Nonsens ist ja eine nicht ganz so tolle Brüderschaft, doch hier geht das Stilmittel mal auf. „Fergus & Geronimo – Unlearn“ weiterlesen

Bill Callahan – Rough Travel For A Rare Thing

Die Ruhe vor dem Sturm. Bill Callahan zieht nie das Tempo an und wenn dann mit beiden Füßen auf der Bremse. Er ruht tief in sich und in seiner Stimme. Ein großer Geschichtenerzähler ist er geworden. Noch als Smog war er des öfteren kurz vor dem Aus, kurz vor der Selbstkasteiung. Teilweise sogar fast sprachlos. Ein leiser Zyniker. Doch seit einigen Jahren schimmern immer wieder Sonnenstrahlen durch das Gitterfenster und die zynischen Zwischentöne werden lautstark auf die Reise geschickt. „Bill Callahan – Rough Travel For A Rare Thing“ weiterlesen

Strange Boys – Be Brave

Ob mit oder ohne „The“, die Strange Boys dengeln wieder. Die Mundharmonika pustet sich die Lunge raus und Ryan Sambol lässt seiner Stimme nur einen Hauch von Leichtigkeit über. Jeder Satz hat die Dylan-Grütze gelöffelt und wird raus gehustet. Die Band aus Austin spielt sich durch die Rock’N’Roll-Geschichte mit allem was dazugehört. Jedes Blues-Lick ist ihnen bekannt, jeder Twang und jedes Poltern, scheinen ihnen aus der Magengegend zu zu brummen. Hier wird noch gearbeitet und geschwitzt. Foto-Sessions machen die Frisuren-Bands. „Strange Boys – Be Brave“ weiterlesen

Balmorhea – Constellations

Wie eine Zartbitter-Schokolade legt sich „Constellations“ um deine Hüfte. Die Kalorienanzahl lässt dich schlucken. Nicht schon wieder dieser JoJo-Effekt. Doch du hast noch drei Tafeln. Was weg muss, muss weg. Niemand kann dir helfen. Dein Diätberater gibt gerade dein Geld aus. Du öffnest das dunkle Papier und riechst an dem braunen Brocken als wäre es Heroin. Balmorhea aus Austin nutzen jede Möglichkeit zur Pause. Sie schleichen um dich rum, wie die Aasgeier. Ruhe gehört zu ihrem Geschäft, genau wie Klassik und die Avantgarde. „Balmorhea – Constellations“ weiterlesen

Midlake – The Courage Of Others

Sich vom Pop zu distanzieren, scheint ein respektabler Weg zu sein. Midlake wollen gar nicht in der Plastikwelt auf Genre-Parties spielen. Die Grammys sind für die Jungs wohl eher Werkzeug, um Geröllmassen zu zerkleinern. Das Scheinwerferlicht ist halt kein Tageslicht und nur nachts sind alle Eulen grau. Lieber bleiben sie eine Fata Morgana und flimmern am Ende des Horizontes. „Midlake – The Courage Of Others“ weiterlesen