Viel zu lange nicht gehört! Vol.12: Hüsker Dü – New Day Rising

New Day Rising ist ja die Hüsker Dü-Platte, die immer vergessen wird, wenn über die SST-Stars berichtet wird. Zen Arcade und Candy Apple Grey werden wohl nie hinten rüberfallen. Dabei ist New Day Rising viel besser. Und was ist mit Flip Your Wig? „Viel zu lange nicht gehört! Vol.12: Hüsker Dü – New Day Rising“ weiterlesen

Viel zu lange nicht gehört! Vol.7: Volcano Suns Washington DC 10/19/1991

Es gab mal eine Zeit, da haben Namen wie Big Dipper, Homestead Records oder Mission of Burma jeden bierseligen Abend bestimmt. Wenn das Thema durch war, gab es ja noch SST, Greg Ginn und Shellac. „Viel zu lange nicht gehört! Vol.7: Volcano Suns Washington DC 10/19/1991“ weiterlesen

Desperate Teenage Lovedolls & Lovedolls Superstar

Jetzt komme ich doch noch in den Genuss, den Film zu sehen, dessen Soundtrack ich besitze, ohne den Film zu kennen, weil ich damals einfach alles vom SST-Label kaufte. Blind. Auch einen Soundtrack, da mich Songs der Dead Kennedys, Meat Puppets und von Sonic Youth flashten.
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Klassiker: Screaming Trees – Invisible Lantern

Manchmal musst du einfach zu viele Donuts machen, um zu begreifen, dass das auch nicht das Richtige für dich ist. So geschehen bei Van Conner, seines Zeichen Bassist der Screaming Trees 1988. Die aufwühlenden Aufnahmen zum dritten Screaming Trees-Album waren endlich vorüber, alles war im Kasten, doch Van hatte keine Lust mehr mit seinem Bruder und den Anderen weiterzumachen. Grunge hatte noch keinen Namen und die Screaming Trees kannte man wohl nur in Ellensburg, Washington. „Klassiker: Screaming Trees – Invisible Lantern“ weiterlesen

Grant Hart – Hot Wax

Grant Hart fährt sich mit der Hand durch das verfilzte Haar. Seine Drumsticks liegen in seinem Proberaum in einer alten Squash-Tasche in der hintersten Ecke. Auch seine Fußmaschine und die ollen Becken sind dort verstaut. Seine Gitarre hat mehr als ein F-Loch. Der SST-Schriftzug ist längst abgefahren. Doch Songs schreibt er immer noch und die möchte er auch unter die Leute bringen. Das “Wie” ist egal. Das “Was” ist viel wichtiger. „Grant Hart – Hot Wax“ weiterlesen

Klassiker: Firehose – "Ragin’, Full-On"

Der Wind hatte ihnen ein Lied erzählt, vom Leben in Amerika, und von dessen Vergänglichkeit. Und wie es geht, erwachsene Spielfreude, virtuos dargeboten, in die Form eines einfachen aber individualistischen Trios zu gießen ohne je in jazziges Muckertum abzugleiten. Und wie es funktionieren kann, leidenschaftlichen Ausdruck zu formulieren, und Gefühl ohne Kitsch. Und wie man es macht, sich nicht in panamerikanischer Massenkultur zu verlieren, und über all dem bescheiden zu bleiben und misstrauisch. Denn das Leben geht weiter, in Amerika. Und das ist schon sauer genug.
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Klassiker: Bad Brains – I Against I

Dr. Know hat Ende der 70er genug von Fusion Jazz. Statt seine Gitarre an den Nagel zu hängen, trifft er sich mit Freunden. Rastafaris und Sympathisanten, rätselhafte Bilderstürmer, Bob-Marley-Jünger mit ausgeprägtem Gitarrenfetischismus proben gemeinsam den Aufstand. Legendäre Auftritte prägen Auftrittslegenden. Es folgt ein Debutalbum, das 1982 nur auf Cassette erscheint. Der Blitz schlägt im Capitol ein. Auftrittsverbote sorgen wie Teilchenbeschleuniger für Kanonaden von Gerüchten. „Klassiker: Bad Brains – I Against I“ weiterlesen