Gravenhurst – The Ghost in Daylight

Das zarte Moment hat Konjunktur. Insbesondere dann, wenn sich eine Cremigkeit ohne Feinstruktur nur wenige Finger breit neben der Mainstream-Autobahn eingerichtet hat. Oftmals eine von Erfolg gekrönte Sackgasse, in der sich schon viel zu viel im Begriffs-Kleister Independent verklebt hat, bevor es um so heftiger in den Charts einschlug. Doch es gibt Auswege. „Gravenhurst – The Ghost in Daylight“ weiterlesen

Kings Of Convenience – Declaration Of Dependence

Der Steckrübeneintopf schmurgelt auf dem Herd. Ein guter Rotwein atmet still vor sich hin. Die Kerzen beteuern eine Romantik, die mit viel Phantasie die schönste, je dagewesene verkörpert. Das Essen wird aufgetan. Das Grobgemüse duftet durchs verdunkelte Speisezimmer. Mit dem Piloten wird eine CD auf “Repeat” gestellt. Heute wird gefüßelt. Erst unter dem Tisch, dann zu vorgerückter Stunde in der Pofe. „Kings Of Convenience – Declaration Of Dependence“ weiterlesen

Bibio – Ambivalence Avenue

Seit einigen Jahren schon ist das Label Warp nicht mehr nur für Elektronisches eine Institution sondern auch für retrospektive Überraschungen wie Neopsychedelic-Pop (Broadcast) oder Neofolk (Gravenhurst) geschätzt. Bisher blieben diese stilistischen Eskapaden weitgehend in sich konsistent. Bei Stephen Wilkinson alias Bibio ist das anders.
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