Oracles – Stanford Torus EP

Wenn die Windemaschine angeht, trägt das Surren Fragmente eines verschollenen Afro-Beat-Tracks herbei, der sich im Dream-Pop und in Another Brick in the Wall-Akkorden verfangen hat, um im nächsten Leben eine Stereolab-Kopie zu sein. „Oracles – Stanford Torus EP“ weiterlesen

Literal Fuck – #GIVEINTOME (Give In To Me aus dem Album Dangerous)

Das Duo Literal Fuck ist die beste Michael Jackson-Coverband aller Zeiten. Wer genau dahintersteckt, ist nicht bekannt. Bitte, mehr davon! „Literal Fuck – #GIVEINTOME (Give In To Me aus dem Album Dangerous)“ weiterlesen

Boardwalk – Boardwalk

Boardwalk sitzen nicht in der knallheißen Sonne, nein, sie haben sich unter den Schirm gequetscht, baden ihre Füße im Aufblaspool und hören heimlich Beach House. „Boardwalk – Boardwalk“ weiterlesen

Pity Sex – Feast Of Love

Der alte Power-Pop lässt die jungen Wildgewordenen nicht los. Der Verzerrer blutet, die Melodien perlen ungefragt raus, so als hätte Lou Barlow niemals J Mascis geschlagen, so als wäre Rivers Cuomo ein unbedeutender Songwriter mit Hornbrille und Beinlängenunterschied von 44 mm oder Dave Grohl ein mittelmäßiger Drummer in einer Schülerband namens Grunge. „Pity Sex – Feast Of Love“ weiterlesen

Big Deal – June Gloom

Big Deal tauschen ihre Intimität gegen die Doppelgänger-Klamotten einer million-selling Band wie Garbage. Waren die beiden noch verhuschte Anfänger, die süß das Boy meets Girl-Spiel aufbrachen, in die Folkecke gesteckt wurden und trotzdem gerne mal on stage das Distortion-Pedal traten, egal ob hinter ihnen ein Schlagzeuger saß oder nicht, sind sie nun fast eine richtige Band, die nun vom Lagerfeuer auf die Festival-Bühnen klettert. „Big Deal – June Gloom“ weiterlesen

My Bloody Valentine – m b v

My Bloody Valentine waren nie richtig weg vom Fenster. Sie tauchten zum Beispiel 22 Jahre lang ständig in den Gedanken ihrer Fans auf; auch lagen sie immer noch auf den Plattentellern in Indie-Discos oder Shoegaze-Wohnzimmern. Sie hatten einen fest Platz im Herzen neuer Rock-Formationen. Die Kritiker nannten häufig genug ihren Namen, um eine Art von Sound besser analysieren und kategorisieren zu können. „My Bloody Valentine – m b v“ weiterlesen

Beach Fossils – Clash The Truth

Beim Überlebenstraining in der Wüste lernt man unter anderem, den in der Nacht entstandenen Tau mit Planen oder anderen Hilfsmitteln zu sammeln, um den Vorrat an Trinkwasser zu ergänzen. Dustin Payseur von den Beach Fossils gießt das frisch gewonnene Wasser über seine Gitarrensaiten. „Beach Fossils – Clash The Truth“ weiterlesen

Yo La Tengo – Fade

Yo La Tengo schauen noch einmal aus der Referenzhölle raus, um sich zu vergewissern, ob noch genügend alte Fans am Start sind, denn neue werden sie wohl nicht mehr dazugewinnen. Ihr Name verblasst wie eine spanische Seifenoper im Pay TV. „Yo La Tengo – Fade“ weiterlesen