Crystal Stilts – Radiant Door EP

Die Crystal Stilts sind in der Schleuse. Einer hat zwar die Tür aufgelassen, doch der Wind macht ihnen so viel Spaß, dass sie noch einmal dieses Jahr nachlegen. Mit der neuen EP wollen die Crystal Stilts alle wieder versöhnen, die abgesprungen waren, als es zu poppig wurde, sie wie an Weihnachten unter dem Baum zusammenbringen und streicheln. „Crystal Stilts – Radiant Door EP“ weiterlesen

Musik à la carte Vol.3: The Heart Beats – Choo Choo Train

Welches Getränk trinkst du beim Musikhören? Gibt es vielleicht sogar Songs oder gar ganze Alben, die ohne feuchtes Beiwerk auskommen können? Mag sein, doch mich interessiert eher die Musik, die noch schöner wird, wenn du ein volles Glas in der Hand hälst. Die neue Reihe “Musik à la carte” wird sich mit Klassikern der Musikgeschichte beschäftigen, aber auch mit skurrillen, sowie obskuren Musikstücken, die eine längere Testphase durchlaufen mussten, um das passende Getränk zu finden. „Musik à la carte Vol.3: The Heart Beats – Choo Choo Train“ weiterlesen

Die Wahl ist dein! Vol. 34: Jane Birkin – Serge Gainsbourg vs. Nancy & Lee

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Girls Names – Dead To Me

Es ist die Lüftung. Dieses Geräusch liegt unter deinen Akkorden, egal welchen du auch anschlägst. Dein Haar fällt dir ins Gesicht. Nein, das ist das Meeresrauschen. „Girls Names – Dead To Me“ weiterlesen

The Divine Comedy – Bang Goes The Knighthood

Nostalgie durchwühlt dein Haar. Der Zylinder sitzt schon lange nicht mehr gerade auf deinem Haupt. Die Dramatik lässt dir wenige Ausflugsmöglichkeiten. Das Varieté wäre eine Möglichkeit, die zugerauchte kleine Kaschemme am Ende der Stadt oder doch der Flohzirkus? Neil Hannon ist der Zampano, der Gaukler, der Mann am Tresen, der dir ungefragt nachschenkt. „The Divine Comedy – Bang Goes The Knighthood“ weiterlesen

Dum Dum Girls – I Will Be

Der Krach macht dich wahnsinnig. Die Autos rasen und der Staub macht dir einen Frosch im Hals. Du rotzt grüne Eumel auf die Straße. Zwischen den Mülltonnen liegen alte Teenie-Magazine. Jeder Style-Tipp ist dir bekannt. Auch die Tipps der Sexberater klingen für dich nicht provinziell. Deine Lederjacke ist verdreckt, Tabakreste krümeln sich aus den Taschen. „Dum Dum Girls – I Will Be“ weiterlesen

Tony Allen – Secret Agent

Das Strickmützchen sitzt wieder eng am Kopf. Auch die Sonnenbrille gehört zum klassischen Afro-Beat, wie der Perkussionsbaum. Alles was Rhythmus schafft, darf geschüttelt werden. Tony Allen, mittlerweile 69, hatte zusammen mit Beatmaster Fela Kuti in den sechziger Jahren die Mixtur aus Jazz, Funk und afrikanischen Einflüssen ins Leben gerufen. Der Ausnahmedrummer und Meister der Polyrhythmik schmeißt nun, nach seinem Ausflug ins Pop-Genre (The Good, The Bad And The Queen), ein neues Afro-Beat-Geschoss auf den Weltmarkt. „Tony Allen – Secret Agent“ weiterlesen

Klassiker: Cher – 3614 Jackson Highway

Die wunderschöne Cher ist ausgebrannt. Ihre Solokarriere will nicht in Schwung kommen. Talent war schon immer vorhanden, doch der richtige Blick aufs Wesentliche noch nicht geschärft. Cher zweifelt und verzweifelt fast. In den Sechzigern lief der alte Gaul “Sonny & Cher” noch weite Strecken. Hits wurden rausgehauen. Radiostationen dängelten sie bis zum Erbrechen runter. Cher luscherte nach mehr. Doch nichts wollte funktionieren. „Klassiker: Cher – 3614 Jackson Highway“ weiterlesen

Krikor & The Dead Hillbillies – Land Of Truth

Franzosen sind schon eigenartig. Krikor ist auch so ein verrückter Vogel. Seit zehn Jahren taucht er an verschiedenen Orten auf, um dann schnell eine neue Baustelle zu eröffnen. Labels werden gegründet, Tracks veröffentlicht und lustige Nebenprojekte aus dem Boden gestampft. “Land Of Truth” ist sein erstes richtiges Album. Die Synthies kratzen und stolpern über Bodennebel. Die Gitarren zerren und düstere Wavestimmen singen kühl. No Wave für Franzosen! So als hätten sich Suicide niemals umgebracht. „Krikor & The Dead Hillbillies – Land Of Truth“ weiterlesen