David Bowie – Blackstar

Bowie holt das Saxophon aus dem Etui und lässt Mark Guiliana an den Drums hyperaktiv auf seinen Avant-Rock los, dass einem schnell schwindelig wird. „David Bowie – Blackstar“ weiterlesen

Jahrgangsgeräusche Adventskalender 2014 – #7

Die Bezeichnung der Gottesmutter Maria als „undefiled“ enthielt erhebliches Konfliktpotential, denn sie erinnerte an die schon im späteren Mittelalter entstandene, aber erst 1854 vom Papst als spezifisch katholisches Dogma verkündete Lehre von der unbefleckten Empfängnis. Die Strophe wurde in den gedruckten Fassungen daher entweder weggelassen oder das Wort „undefiled“ (unbefleckt) wurde durch „mother mild“ (gütige Mutter) ersetzt. „Jahrgangsgeräusche Adventskalender 2014 – #7“ weiterlesen

kUNDEkOENIG – Don't Call

Es ist die Stimme von Lisa Radziejewski, die einen träumen lässt. Sie entführt in Zeiten, in denen kühle Sängerinnen monoton Atmosphäre erzeugten. Namen wie Nico oder Michaela Melian können genannt, müssen aber nicht einmal gekannt werden. „kUNDEkOENIG – Don't Call“ weiterlesen

Slug Guts – Playin’ in Time With the Deadbeat

Was ein Gebrabbel! Jimi Kritzler erzeugt Geräusche, die er wohl Text nennt, dreht diese durch den Hallkanal und macht am Ende eine große Schleife drum. „Slug Guts – Playin’ in Time With the Deadbeat“ weiterlesen

Magnolia Electric Co. – Josephine

Jason Molina versteckt sich hinter Will Oldham. Doch seine noch höhere Stimme verrät ihn. Auch die Neil Young-Badges an seinem dunklen Sakko leuchten im Dunkeln. Ein Tag vor Weihnachten 2007 stirbt Bassist Evan Farrell bei einem Feuer. Ein Konzeptalbum war nun angedacht, doch “Josephine” ist kein Trauerkloß geworden. Das Saxophon in “O! Grace” hält die Messlatte von Beginn an unglaublich hoch. Eine unbekümmerte Leichtigkeit schwingt in allen Songs mit. Dass natürlich keine überbordene Fröhlichkeit durch diese Lieder schunkelt ist aber auch klar wie Suppe. Molina zelebriert sein Americana bis in den letzten Akkord. „Magnolia Electric Co. – Josephine“ weiterlesen