The Sea and Cake – Runner

Die von Sam Prekop ins Leben gerufenen Electronic-Experimente scheinen vorbei zu sein, obwohl The Invitations den letzten Funken aus dem Laptop zulässt. Ein Fieldrecording bringt Umtriebigkeit ins Gehölz. „The Sea and Cake – Runner“ weiterlesen

The Sea and Cake – The Moonlight Butterfly

The Sea and Cake sind Romantiker. Immer schon gewesen. Verträumte Könige, die auch schon mal das Tempo anziehen, obwohl der Klang dann nur noch weicher zu werden scheint und man gar nicht spürt, wie schnell das doch eigentlich angelegt ist. „The Sea and Cake – The Moonlight Butterfly“ weiterlesen

Sam Prekop – Old Punch Card

Das Tonale erscheint zersplittert und zerschnitten. Die Pulverisierung des Harmonischen vollzieht sich in großer Schale. Darüber, darunter und daneben erfolgt die Spreizung des Tons in seine ungericheten Bestandteile. Die Spaltung geschliffener Blasinstrumente ruft beunruhigende Beben hervor. Bosonen des Bordun umschwirren uns, tropfen plötzlich ab und kollidieren dann und wann.
„Sam Prekop – Old Punch Card“ weiterlesen

The Sea And Cake – Weekend

Ja, es ist Wochenende. Nimm dein BMX-Rad und hol einen Buddy ab! Triff dich mit den Schulschönheiten am See. Ein Haus im Wald lässt dich zu Wunderkerzenspielereien hinreißen. Freundschaften sind das Wichtigste im Leben. Video des Wochenendes! „The Sea And Cake – Weekend“ weiterlesen

Yamon Yamon – This Wilderlessness

Die alte Post-Rock-Mühle ist wieder in Betrieb. Doch Tretmühlen sind eine schweißtreibende Angelegenheit. Yamon Yamon haben dickes Aufgabenmaterial angeschleppt. Jetzt muss alles fein zerkleinert werden. Das Endprodukt soll so feinkörnig sein, dass es dir durch die Finger rinnt. Schwer bei so viel Ideen-Overdose. Irgendetwas wird stückig bleiben und muss wohl noch einmal von Hand nachbearbeitet werden. Gitarrenfiguren pressen sich durch Walzenstühle, aktive, ja fast wibbelige Rhythmik dient als Windersatz. Am Ende findet jedes blinde Huhn ein Korn, denn zu Staub zerfällt hier nichts. „Yamon Yamon – This Wilderlessness“ weiterlesen

Klassiker: Stephen Prina – Push Comes To Love

Kunst und Musik bestäuben sich gerne gegenseitig. Das hat Vorteile, kann aber auch störend sein. Stephen Prina versucht beides unter einen Hut zu bringen und er macht seine Sache ausgezeichnet. Bei Red Krayola einer von vielen zu sein, reichte wohl nicht aus. Ein Soloalbum musste her. Gut wenn man viele musikbegeisterte Kumpels aus der Szene kennt, die greifen einem gerne mal unter die Arme. 1997 gings ins Studio. Chicago war der Hotspot der Jazz und Postrock-Gemeinde. Jim O’Rourke hielt die Knöpfe im Visier und zeigte sein Können an diversem Instrumentarium. David Grubbs zerpflückte seine Gitarrensaiten zu einem Blumenmeer. „Klassiker: Stephen Prina – Push Comes To Love“ weiterlesen