eRikm – Transfall

Feine Hände werfen unterschiedlichste Dinge zu einem Gebilde dichter Asymmetrie auf. Das Gebilde erwächst zum Berg, doch es fällt nicht. Durch Kontinuität der Klangfundstücke verfestigt sich seine Dichte. Das erzeugt Aufmerksamkeit. Die ist von großer Bedeutung, denn sie dauert. So entsteht ein vielschichtiges Sandwich des Zufälligen mit einer Statik von weitreichender Kraft. Schnell wird klar: Die gelenken Hände vom Anfang verstehen sich auf die großen Gesten von Musique concrète, Experiment und Improvisation.
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Andrea Belfi – Wege

Andrea Belfi baut für sein viertes Album eine Verschaltung von Trommel, Lautsprecher, Mikrofon, Verstärker und Synthesizer in offenem Wirkungsablauf zusammen. Doch was vorwiegend technisch angelegt zu sein scheint, ergibt nicht unbedingt die Art von Abstraktion, die man erwartet. Das Signal biegt ab und geht andere Wege.
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John Chantler – The Luminous Ground

Die Welt besteht aus Gitarren, aus Feedbacks und aus Soli. Doch nein. Stimmt alles nicht. Die Gitarren sind Scheingitarren. Die Feedbacks sind Imitate. Und die Soli sind ausgestopft mit Mathematik.
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