Ryoji Ikeda: db / Hamburger Bahnhof Berlin, Schwarzer Raum, 01.04.2012

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Michael Trommer – Edgelands

Die Welt wird zum Versuchslabor. Dabei scheinen die Randgebiete städtischer Agglomerationen alles zu bieten, was man für einen im besten Sinne offenen Experimentierbaukasten braucht. So, oder so ähnlich könnte sich die akustische Situation in den kulturellen Übergangszonen für den in Toronto lebenden Klangkünstler Michael Trommer dargestellt haben, als er begann die Außenbezirke städtischer Großräume auf ihre akustischen Eigenschaften hin zu untersuchen. „Michael Trommer – Edgelands“ weiterlesen

Alva Noto – Univrs

Alva Notos neues Album “Univrs” basiert auf einer audio-visuellen Performance, bei der Audio-Signale durch Software generierte Testbilder in Echtzeit manipulieren. Soweit die Versuchsanordnung, die eine Weiterentwicklung seines 2008 erschienenen Albums „Unitxt“ darstellt. Carsten Nicolai kehrt nun nach den eher durch Reduktion und Kontemplation gekennzeichneten Kollaborationen mit Blixa Bargeld und Ryuichi Sakamoto zu den aufregenden Kerngebieten einer synästhetischen Klangkunst zurück.
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Alva Noto & Ryuichi Sakamoto – Summvs

Everything is collaboration: Langsamkeit, Reduktion, geringe Dynamik. Bescheidenheit und Leere. All das sind Attribute, die man „Summvs“ zuschreiben könnte, dem insgesamt fünften Album von Alva Noto und Ryuichi Sakamoto. „Alva Noto & Ryuichi Sakamoto – Summvs“ weiterlesen

Kangding Ray – OR

Da ist sie wieder, diese kühle Klangwelt, die sich voller Stolz in großen Hallräumen präsentiert. Es ist eine Welt, die sehr gegenwärtige Zustände durch eine Sprache der Technik beschreibt, deren Drang nach Modernität und Fortschritt sich gern auf Kosten von Verständlichkeit und Allgemeingültigkeit durchsetzt. Eine Sprache, zu der es immer noch keine Grammatik gibt, was sie gerade deshalb um so attraktiver macht. Denn Statik und Dynamik sind wichtiger als Tonalität. Und Autonomie ist wichtiger als Geschwindigkeit.
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Anne-James Chaton – Événements 09

Ein Wort ist ein Wort ist ein Wort. Und ein Vers ist ein Fels in der Brandung aller Stimmen. Wir schnappen nach Luft, weil wir in den Ereignisketten der Welt zu ertrinken drohen. Zumindest fürchten wir uns davor. Denn die Konfusion ist groß, draußen in der Welt, ebenso wie drinnen in den Versen der „Èvénements 09“. Wir Artisten in den Zirkuskuppeln der Welt sind ratlos: Das ganze Leben besteht aus Copy & Paste.
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Mark Fell – Multistability

Verirrt, verstreut, versprüht, möglichst weit weg vom Ursprung des geraden Weges jedenfalls, und schon lange nicht mehr im Sichtfeld der Skala von 4/4tel-Rhythmen befinden sich die Arbeiten des in Sheffield lebenden Musikers Mark Fell, der durch seine langjährige Mitarbeit beim Duo SND bekannt ist.
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Komet – P.S.T

Im vergangenen Jahr hatte Frank Bretschneider ja schon auf „EXP“ mit ebenso experimentellen wie expressiven Eskapaden geglänzt, die angereichert mit ästhetischen Filmen zu einem sehr stimmigen Visual-Music-Werk gerieten. Nun findet er unter seinem Pseudonym Komet zurück in die Gefilde des Minimal und wendet Erprobtes an.
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Senking – Pong

Das tiefste Tal ist Schauplatz für ein altes Spiel am Ende eines langen Lebens. Zäh fließen Ströme durch dunkle Bahnen. Langsam blinken eckige Punkte. Langsamkeit ist auch ein Mittel tiefe Bedeutung und spannungsreiche Bedrohung spektakulär zu überhöhen.
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