Magazine – No Thyself

Magazine melden sich nach dreißig Jahren mit einem Album zurück, dass es wirklich in wenigen Minuten schafft, das große Kotzen auszulösen. „Magazine – No Thyself“ weiterlesen

Auffälligkeiten KW 46 2010

Auch die neue Woche hat so einiges zu bieten. U.a. dürfen sich iPad-User genauso freuen wie Bob Marley-Fans. Und akustischer Doom Metal aus Thailand macht die Ohren frei. De La Soul feiern das 20-Jährige von ‘3 Feet High and Rising’ in Paris. „Auffälligkeiten KW 46 2010“ weiterlesen

Tony Christie – Made In Sheffield

Ab wann darf man von einem Klassiker sprechen? Muss das Album schon verstaubt, fast vergessen sein? Oder kann es auch nur ein Jahr auf dem Buckel, aber mit Verzögerung dein Herz erreicht haben und nun ist es für immer in deinen Gelenken und Fasern? Ich war immer schon ein Fan von Tony Christie. Dieses Outing an dieser Stelle fällt mir nicht schwer. Der Mann aus Sheffield hat diese Gabe, einfaches Liedgut zu veredeln. Seine Schmalzstimme gibt dir ständig eine Wahrhaftigkeit, die Schlager nur selten zu bieten hat. „Tony Christie – Made In Sheffield“ weiterlesen

Jeremy Jay – Splash

Der hagere Weltenbummler ist zurück und verteilt wieder Blumen. Jeremy Jay ist nun in Paris und in London heimisch. Los Angeles ist weit weg. Vielleicht sogar schon vergessen. Da kommt Neid auf. Seine Songs streifen immer noch den großen Glam-Pop und verlieren sich immer wieder gern in Gitarren-Hallräumen, wie es auch Pulp geliebt haben. Manchmal kommt der kleine Jarvis durch, doch Jeremy spielt nicht den Dandy. Er ist es irgendwie auch. „Jeremy Jay – Splash“ weiterlesen

Tripping The Light Fantastic – EP

Die Welt ist manchmal grau und böse. Menschen sind manchmal grau und böse. Hamburg ist manchmal grau und böse. Schubladen werden geöffnet, man steckt schnell die wichtigsten Utensilien hinein und wartet auf den Einbrecher, der mit seinen spitzen Fingern schon vor dem Haus wartet und das Kostbarste rauben möchte, das du besitzt. Manchmal sind es nur Kinkerlitzchen. „Tripping The Light Fantastic – EP“ weiterlesen

Richard Hawley – Truelove's Gutter

Es zieht sich allmählich zu. Da braut sich wohl was Ordentliches zusammen und die ersten Minusgrade lassen dich schaudern. Schirme spannen sich in unfassbarer Schnelligkeit wie von selbst auf und bevölkern die Innenstädte. Pudelmützen und Daunendecken bringen Gemütlichkeit an die Kaufhauskassen. Der Sommer ist rum. „Richard Hawley – Truelove's Gutter“ weiterlesen

Sukiyaki Western Django von Takashi Miike

Takashi Miike dreht sich ‘nen Wolf. Für Miike-Fans wird jedes Jahr zu einem kostspieligen Vergnügen. Doch möchte man jeden Leinwandschmaus des Japaners sehen oder kaufen, da die großen Kinos eh nichts und die Programmkinos nur einen kleinen Teil vorführen? “Sukiyaki Western Django” ist mal wieder ein Genresprung für Miike. Natürlich hat das japanische Kino seit jeher den Western beeinflusst. So abwegig ist das nicht. Doch von Miike cowboyhut-tragende Japaner auf Pferden präsentiert zu bekommen ist schon bizarr.
„Sukiyaki Western Django von Takashi Miike“ weiterlesen

The Maccabees – Wall Of Arms

In der Kirche hallt immer alles so schön. Doch wenn es nach Kirche klingt, wirkt es auch automatisch ein wenig größer als es eigentlich ist. Das ist das Hauptproblem der Maccabees. Sie wollen groß sein. Sie greifen nach den von Arcade Fire verfeuerten Sternen. Manchmal erwischen sie sogar einen, doch des öfteren fahren sie mit leerem Körbchen heim.
„The Maccabees – Wall Of Arms“ weiterlesen

Golden Silvers – True Romance

London scheint der Regen gut zu tun. Der junge Gwilym Gold liebt das Nasse und die Sonne um so mehr. Seine Kunst besteht aus Zitatereißen und Perlen aus der See fischen. Die Golden Silvers erarbeiten sich als Trio ein wahnwitziges White Soul-Feeling, das durch’s ganze Bleachen weißer als der bekannte Riese zu sein scheint. Die Gitarren wurden eingemottet und die Keyboards geben den Ton an.
„Golden Silvers – True Romance“ weiterlesen