James Blake – The Colour in Anything

Ist James Blake noch relevant? Gemein, ne? Aber wie soll man sonst an dieses Album rangehen? James Blake bezirzt, macht Störenfriede-Romantik im Bildzeitungs-Digital-Zeitalter und klaut sich den Thom-Yorke-Effekt im Nils-Frahm-Haus-der-Kulturen. „James Blake – The Colour in Anything“ weiterlesen

Tobias Jesso Jr. – Goon

Mich kriegt Tobias mit jedem Song, mit jedem Kuss, mit jedem Ideenklau und jedem Ton. Goon ist ein Debüt, das dir in den Schoß fällt, das dort liegen bleibt und dir für immer schöne Gefühle beschert. „Tobias Jesso Jr. – Goon“ weiterlesen

Brad Mehldau – 10 Years Solo Live

Brad Mehldau ist immer auf der Suche nach einer neuen Melodie. Seine Finger streichen über die Tasten. Er braucht nicht die Begleitung, das TamTam anderer Virtuosen. Ihm reichen seine Kompositionen und die anderer, die er dann in seine Form bringt. „Brad Mehldau – 10 Years Solo Live“ weiterlesen

Jahrgangsgeräusche Adventskalender 2014 – #9

Die Reihe „Generalproben“ hat sich zum Ziel gesetzt, das gängige Muster einer Musiksendung zu erneuern, indem sie das Publikum in das Abenteuer einer Probe einbezieht. Die Probe zu einem Musikstück stellt im Grunde ein Drama dar, denn es vollzieht sich währenddessen eine wahre Entwicklung. Das Publikum kann – geleitet durch die Anwesenheit, die Erläuterungen, die Ansprüche des Dirigenten und mitunter auch des Komponisten – an diesem „Aufbauen“ von Musik teilnehmen und dringt auf diese Weise in die Sprache des Stücks selbst ein. „Jahrgangsgeräusche Adventskalender 2014 – #9“ weiterlesen

Roger Eno – Little Things Left Behind

Du siehst aus wie der junge Brian Eno an einem guten Tag, sang einst Tilman Rossmy. Doch hier soll es sich gar nicht um Brian, Roxy Music, Apollo oder Frisuren drehen, denn Roger Eno, der jüngere Bruder des Poptitanen, bekommt nun mit Little Things Left Behind seine eigene Werkschau. „Roger Eno – Little Things Left Behind“ weiterlesen

Fiona Apple – The Idler Wheel Is Wiser than the Driver of the Screw and Whipping Cords Will Serve You More than Ropes Will Ever Do

Fiona Apple schlägt Töne an, die so sanft und hart zugleich sind. Mal zerbricht sie, sie fällt in langsame Gefühligkeit, um im nächsten Moment eine anarchische Wendung zu vollziehen. Ihr Pianospiel kommt als Begleitung zu ihren dramatisch gewählten Worten daher. Manchmal wirken ihre Akkordwechsel wie Nebenschauplätze. „Fiona Apple – The Idler Wheel Is Wiser than the Driver of the Screw and Whipping Cords Will Serve You More than Ropes Will Ever Do“ weiterlesen

Die Wahl ist dein! Vol.51: Nina Simone At Town Hall vs. Thelonious Alone in San Francisco

„Die Wahl ist dein! Vol.51: Nina Simone At Town Hall vs. Thelonious Alone in San Francisco“ weiterlesen

Tim Hecker – Dropped Pianos

Ein Piano und ein Delay-Pedal. Hecker spielt Sketches, die sich an der wüsteren Ambient-Platte “Ravedeath, 1972” orientieren, diese aber nur schleifend streichen, um sich dem Wohlklang und der Flugstunde mit den gewachsten Flügeln hinzugeben. „Tim Hecker – Dropped Pianos“ weiterlesen

Reinhold Friedl – Inside Piano

Reinhold Friedl ist bekannt als Mastermind des Ensembles Zeitkratzer, welches sich in den letzten Jahren mit zahlreichen genreübergreifenden Projekten den Ruf eines außergewöhnlichen Ensembles für zeitgenössische Musik und Musik des 20. Jahrhunderts gemacht hat. Zuletzt trat Zeitkratzer mit Interpretationen zu Whitehouse und vor allem zu Alvin Lucier positiv in Erscheinung. Nun besinnt sich Friedl auf das Instrument, an dem er auch studiert hat. Das Ergebnis ist mehr als nur hörenswert. Es ist von verstörender Schönheit. „Reinhold Friedl – Inside Piano“ weiterlesen