Noel Gallagher's High Flying Birds – Chasing Yesterday

Irgendwie wird es mit Noel nix mehr. Wenn er jetzt schon nur noch Wonderwall, Don’t Look Back in Anger, Hotel California und Stairway to Heaven in den Venen hat, dann sieht es schneller nach einer Wiedervereinigung von Oasis aus, als manch Hardcore-Fan vielleicht lieb ist. „Noel Gallagher's High Flying Birds – Chasing Yesterday“ weiterlesen

Damon Albarn – Everyday Robots

Damons Stimme wird ewig jung bleiben. Ihr Klang wird immer den Dreck der Straße innehaben und melancholisch in ein Pint gucken. „Damon Albarn – Everyday Robots“ weiterlesen

Beady Eye – BE

Wie viel von Produzent Dave Sitek von TV On The Radio im neuen Beady Eye-Album steckt, ist nur zu erahnen, denn die Songs, die Liam Gallagher schreibt und wie er sie singt, kann auch dieser nicht umstürzen oder anders zaubern. Muss Sitek aber auch nicht. Das erwartet niemand von einer Gallagher-Produktion. „Beady Eye – BE“ weiterlesen

Noel Gallagher's High Flying Birds – Noel Gallagher's High Flying Birds

Was hast du denn erwartet? Einen Bruderkuss? Nein, Noel zieht einfach nach und überfährt Liam ohne noch einmal in den Rückspiegel zu schauen, um zu überprüfen, ob er wieder aufsteht. Einen kurzen Moment scheint es sogar so, als würde er nochmal zurücksetzen. Auf einer Wand steht Wonderwall. „Noel Gallagher's High Flying Birds – Noel Gallagher's High Flying Birds“ weiterlesen

Kasabian – Velociraptor!

Kasabian sind nie in Deutschland angekommen. Warum nur? Liegt es daran, dass ihre Britrock- und Psychonummern immer einen Tick zu lang sind? Oder sind sie für die Oasis-Hörerschaft zu unprollig? Wir Deutschen lieben doch Streicher in Kombination mit Drogen! „Kasabian – Velociraptor!“ weiterlesen

Arctic Monkeys – Suck It And See

Alex Turner schmiert sich eine Tolle. Nach seinem Soloausflug, bei dem er einen kleinen schönen Indie-Film mit seinen Songwritingfähigkeiten veredelte, muss er nun wieder den Arctic Monkeys-Vorsteher geben. Der Pop ist zurückgekehrt, die Smiths-Huldigungen werden verzierter, aber auch lauter. Dicke Riffs geben sich muckermäßig und männlich. „Arctic Monkeys – Suck It And See“ weiterlesen

Die Wahl ist dein! Vol.13: The Great Escape vs. (What’s The Story) Morning Glory?

Das Spiel ist ganz einfach. Obwohl man kommt schon ins Grübeln. Wenn es nur eine der Platten geben könnte, welche würde es sein? Du musst bedenken, die andere ist dann für dich nicht mehr zu haben, zu hören und zu sehen. Welche ist wichtiger? Welche hat mehr persönliche Relevanz, kulturelle Bedeutung oder welche von beiden ist einfach nur das bessere Album und somit der eindeutige Sieger? „Die Wahl ist dein! Vol.13: The Great Escape vs. (What’s The Story) Morning Glory?“ weiterlesen

Beady Eye – Different Gear, Still Speeding

Der kleine Bruder macht das, was er am besten kann. Er macht auf Großmaul. Das klingt nach Langeweile. Doch Obacht, es ist wirklich überzeugend. „Beady Eye – Different Gear, Still Speeding“ weiterlesen

Smith Westerns – Dye It Blonde

Die Smith Westerns haben ganz schön gewienert. Nach ihrem doch recht wüsten Debüt, sind die Jungs aus Chicago die alte 70er-Treppe runtergefallen. Zu glitschig sind die Stufen, zu viel Bohnerwachs. Was ist denn passiert? Der Erfolg ist passiert. So ist das manchmal. Da sitzt Du gestern noch mit Deinen Kumpels im Kellerloch und jamst. Im nächsten Moment machst Du Promo im Best Western. „Smith Westerns – Dye It Blonde“ weiterlesen

The Cribs – Ignore The Ignorant

Was führt Britpop im Schilde? Nach längerer Stagnation bietet dieses Jahr doch wieder Grund zur Hoffnung. Sogar alte Helden entern das stark frequentierte Mutterschiff. Die Insel wird endlich wieder zum Standort Nummer Eins. The Cribs sind lässig und reizten Johnny Marr doch noch mal seine viel gepriesenen Smiths-Gitarrenpickings aus dem Altkleidersack zu fischen. „The Cribs – Ignore The Ignorant“ weiterlesen