Brad Mehldau – 10 Years Solo Live

Brad Mehldau ist immer auf der Suche nach einer neuen Melodie. Seine Finger streichen über die Tasten. Er braucht nicht die Begleitung, das TamTam anderer Virtuosen. Ihm reichen seine Kompositionen und die anderer, die er dann in seine Form bringt. „Brad Mehldau – 10 Years Solo Live“ weiterlesen

Mehliana feat. Brad Mehldau and Mark Guiliana – Taming the Dragon

Das Piano hat Brad Mehldau in den Korridor gestellt. Vielleicht berührt er mal im Vorbeigehen eine Taste oder beginnt eine Passage dort, um sich warm zu spielen, doch seine Steckenpferde sind nun Synthies und Rhodes. „Mehliana feat. Brad Mehldau and Mark Guiliana – Taming the Dragon“ weiterlesen

Chris Thile – Bach: Sonatas and Partitas, Vol.1

Wenn einem Bluegrass nicht mehr ausreicht, muss man tief in den Anfängen der eigenen Musiksozialisation kramen. Chris Thile hat dort Bach gefunden und ihn nun auf seiner Mandoline umgesetzt; die nicht die Violine imitiert, sondern eigenständig eine Klangfarbe entwickelt. „Chris Thile – Bach: Sonatas and Partitas, Vol.1“ weiterlesen

Devendra Banhart – Mala

Vier Jahre lang mussten wir nun auf die kauzige Musik Banharts verzichten. Der Mann, der sich an Skizzen nicht satt sehen kann, ist nun nach dem Wilco-Weggang das neue Zugpferd für das Label Nonesuch, wenn es um Alternative Music geht. „Devendra Banhart – Mala“ weiterlesen

Punch Brothers – Who's Feeling Young Now?

Man sieht die blutigen Finger förmlich, die das Banjo verursacht. Noam Pikelny spielt es wie ein Teufelsgeiger. Auch die Mandoline überholt sich selbst. Ein Kontrabass tupft die tiefen Töne hinzu, die so auch automatisch das Rhythmusgerüst bilden. Progressiv Bluegrass steht auf den Zetteln, die die Welt bedeuten. Schmeiß sie in die Tonne! „Punch Brothers – Who's Feeling Young Now?“ weiterlesen

Bill Frisell – Disfarmer

Frisell hat dem Jazz den Rücken gekehrt. Der überall zu spürende Drang einer Neudefinition oder das muckertypische Suhlen in altbekannten Mustern scheinen ihm übel aufgestoßen zu sein. Sein Blick wandert lieber nach Nordamerika. Dort in den verblichenen Arbeitervierteln, wo der Staub noch die Stiefel verdreckte, schlägt er seit geraumer Zeit sein Lager auf. “Good Old Country”-Schilder verwittern vor erhabener Watercraft-Kulisse. Heber Springs ist das Örtchen, das Frisell für sich entdeckt hat und somit auch den berühmtesten Sohn des Städtchens: Mike Disfarmer. „Bill Frisell – Disfarmer“ weiterlesen