Zomby – Dedication

Zomby hat sich die Maske übergestreift. Auf Fotos versteckt er sich hinter Sonnenbrillen oder Pullovern. Und nun? Auf Dedication muss er ein bisschen was preisgeben, aber das macht er in wohldosierten Päckchen. Düstere Klänge geben sich einer simplen Bassfolge hin. Oder täuscht auch das und es klingt nur so einfach? „Zomby – Dedication“ weiterlesen

Panda Bear – Tomboy

Here comes the air. Und here comes noch mehr große Erinnerungsmomente an das Denkmal Beach Boys. „Tomboy“ ist ein Album ohne jede Bodenhaftung, ist ganz dem Medium Luft zuzuschreiben. Vielleicht handelt es sich sogar um einen harmonischen Stratospährencruiser, der ganz weit oben in den äußeren Schichten silbrig schimmert. Ein Cruiser, der im Sonnenlicht blinkt und einsam seine gerechten Bahnen zieht. Noah Lennox erzählt uns Geschichten von der Jugend mit einer musikalischen Ästhetik, die ihre visuelle Entsprechung im durch die Zeit verfärbten Polaroid-Bild findet.
„Panda Bear – Tomboy“ weiterlesen

Atlas Sound – Logos

Bradford Cox taucht gerne mit dem Kopf in der Badewanne unter. Dann summt er ein Liedchen, plätschert mit Wasser und schreit: “INDIE” gegen die Emaille. Nach dem Abtrocknen geht’s ins Wohnzimmerstudio und das eben Komponierte wird schnell aufgenommen. Auch Gäste dürfen Bradfords Badewasser kosten. Laetitia Sadier und Noah Lennox werfen sich den Bademantel über und schlurfen in Puschen durch die Stube. Pop wird klein geschrieben und mit disharmonischem Zuckerguss bestrichen. „Atlas Sound – Logos“ weiterlesen