Urge Overkill – Rock & Roll Submarine

16 Jahre sind vergangen. Urge Overkill waren mal die größte Indieband der Welt. Damals nahm man noch das Wort Indie in den Mund und war stolz, dass man sowas kannte und sich von den Anderen abhob. Dann kam Tarantino. Dann das Aus. „Urge Overkill – Rock & Roll Submarine“ weiterlesen

Tony Christie – Made In Sheffield

Ab wann darf man von einem Klassiker sprechen? Muss das Album schon verstaubt, fast vergessen sein? Oder kann es auch nur ein Jahr auf dem Buckel, aber mit Verzögerung dein Herz erreicht haben und nun ist es für immer in deinen Gelenken und Fasern? Ich war immer schon ein Fan von Tony Christie. Dieses Outing an dieser Stelle fällt mir nicht schwer. Der Mann aus Sheffield hat diese Gabe, einfaches Liedgut zu veredeln. Seine Schmalzstimme gibt dir ständig eine Wahrhaftigkeit, die Schlager nur selten zu bieten hat. „Tony Christie – Made In Sheffield“ weiterlesen

Klassiker: Deep Purple – The Book of Taliesyn

Bevor Deep Purple begannen ihre Sänger zu wechseln wie der Knappe das rostige Kettenhemd und sie infolgedessen in den Untiefen des Hardrock Leck schlugen, experimentierte die Band mit Psychedelic, Pop und Folk. 1968 erschien ihr zweites Album “The Book of Taliesyn“. Da sang noch Rod Evans. Ein Mann, der in eine Liga mit Scott Walker und Tom Jones gehört. Er brachte mit seinem knödeligen Pathos einen der charakteristischen Eckpfeiler des Deep-Purple-Sounds jener Tage ein.
„Klassiker: Deep Purple – The Book of Taliesyn“ weiterlesen