Destroyer – Poison Season

Dan Bejar taucht in seine eigene Vision einer Welt der Großstädte. Er haucht, singt, schnalzt und croont. Mal verwegen, mal affig, mal eighties, mal seventies. Und so brilliert er ein Album lang, das den Sommer wegschiebt, den Herbst willkommen heißt und wohl ein Leben lang existieren könnte, wenn du es willst. „Destroyer – Poison Season“ weiterlesen

Matthew E. White – Big Inner

Bläser begleiten Matthew auf seiner Reise in die Vergangenheit. Wäre er Beck, würde er noch schnell Everybody’s Got to Learn Sometime covern. Aus Wohnzimmer-Soul wird handgemachter Countryversatz, der auch mal psychedelisch glitzern kann. Doch richtigen Country kriegen wir nicht geschenkt. Nur am Rande ist noch ein Roggenkorn. Der Country wird überrannt oder besser noch, weggekifft. „Matthew E. White – Big Inner“ weiterlesen

Dr. Dog – Shame, Shame

Die Zeit verrinnt. Die Eieruhr hat noch weißes Granulat und keinen billigen Bimmel-Alarm. Die Band um Scott McMicken setzt sich in die Zeitmaschine und fliegt einfach mal vierzig fünfzig Jahre zurück, um dort nach den Geschichten zu wühlen, die sie in den IKEA-Bettwäschen nicht mehr zu finden glauben. McMickens Stimme ist so brüchig wie das grüne Band der Sympathie. Kumpelei ist gefährlich. „Dr. Dog – Shame, Shame“ weiterlesen