Battles – Gloss Drop

Da kann man schon mal den Löschknopf drücken. So geschehen bei den Battles. Tyondai Braxton nahm seinen Hut. Was soll man mit seinen Spuren machen? Ihm zuschicken, zerschneiden? Löschen! Neustart! Somit fällt eine Gitarre weg und die Stimme. Nicht ganz so unwichtige Teile eines Konstruktes, das sich gerne mit menschlichen Mitteln gegen den Bombast der Elektronik aufstellt. „Battles – Gloss Drop“ weiterlesen

Discodeine – Discodeine

Hinter der roten Kordel sitzen die Very Important People. Sie schnuckeln an großen Vodkaflaschen. Von den Mädels kennt man keine, die Jungs hat man schon mal auf einer Finca gesehen. Die Disco ist voll und der Pöbel tanzt. Hinter den Reglern sind Benjamin Morando (Pentile) und Cédric Marszewski (Pilooski) aus Frankreich. Keine schlechte Wahl, dachte sich der Veranstalter. „Discodeine – Discodeine“ weiterlesen

Matias Aguayo – Ay, Ay, Ay

Tschilp, tschilp, tssich, ouuaahoo… Für das Konzept fast ausschließlich vokale Akte auf seinem ersten Soloalbum „Ay, Ay, Ay“ zu benutzen ist Matias Aguayo viel gelobt worden. Mit recht, so etwas kannte man doch bis dato nur von Björk mit “Medúlla“. Die Imitation maschinisierter Instrumentierung elektronischer Tanzmusik wirkt bei Aguayo wie ein individueller Befreiungsschlag, der die Skala der Konnotationen seines melodischen Oevres um traditionelle lateinamerikanische Musik in die eine und Humor in die andere Richtung erweitert.
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