CocoRosie – Grey Oceans

Die Casady-Schwestern sind zurück. Richtig vermisst hatte man sie ja nicht. Nun geht der große Spuk weiter. Wenn Joanna Newsom dieses Jahr was Neues rausbringt, will man nicht hinten anstehen. Verständlich, denn der Ansatz der drei Künstlerinnen ist ähnlich. Verschrobenheit, Puppengesichtästhetik und die große Harfe sind die Hausmittelchen, die die Szenegrößen täglich inhalieren. Jeder angeklebte Bart und jedes Ballonröckchen sind „instyle“-tauglich. Wenn man nur die Stimmen hören würde, wäre ein Unterschied nicht auszumachen. „CocoRosie – Grey Oceans“ weiterlesen

Klassiker: Cocteau Twins – Treasure

Ein auftrittsscheues schottisches Trio hatte schon ungefähr zwei Jahre in seinen tiefen Kammern an einem ätherischen Sound geschliffen, bevor es den ersten Vertrag bei 4AD unterschrieb und zu einem jener Acts wurde, die New Wave romantischer Prägung zum charakteristischen Profil dieses Labels machten.
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Lord Cut-Glass – Lord Cut-Glass

Labelbetreiber sind schon ein komisches Völkchen. Musik ist ihr Leben. Chemikal Underground hat einige Leben gerettet. Alun Woodward sogar mit seiner Band “The Delgados” mehrere Male meins. Doch das ist lange her. Nun schmeißt der Labelboss seine eigene schottische Party. Schrulligkeiten reihen sich mit opulenten Märchen in die Historie ein. Aluns Akzent macht alles noch authentischer. Die Dartpfeile fliegen tief. Lang lebe Schottland! „Lord Cut-Glass – Lord Cut-Glass“ weiterlesen