The Charlatans – Modern Nature

Es geht nach wie vor luftig zu bei den Charlatans. Auch nach Jon Brookes Tod sind die Mancs sehr musikalisch und klassisch unterwegs. Eigentlich wollten sie ein Happy-Album aufnehmen, doch immer wieder rutschen melancholische Notes in die Arrangements, wenn die Sonne scheint, dann nur für den Soul und das Mod-Revival. Nicht für den Tänzer oder das hotte Girl in der Budnikowsky-Schlange. „The Charlatans – Modern Nature“ weiterlesen

Andy Stott – Luxury Problems

Aus einem Keuchen wird ein Loop. Aus Touch wird Numb oder sogar Dumb? Aus der Hörgewohnheit solcher Strukturen einer Produktion resultiert manchmal ein Gefühl des Unbehagens, ein Gefühl des Erinnerns, ein Gefühl des Verschmelzens mit der Materie. Stott lässt das kalt. „Andy Stott – Luxury Problems“ weiterlesen

Bob Dylan – Eat the Document

Bob Dylan tourte 1966 durch Großbritannien. Nicht nur als Musiker, sondern auch als vermeintlicher Regisseur. Im Gepäck hatte er seine elektrische Gitarre und Howard Alk an der Kamera, der Aufnahmen machte, die für Aufsehen sorgten und nie richtig an die Öffentlichkeit gelangen sollten. „Bob Dylan – Eat the Document“ weiterlesen

Magazine – No Thyself

Magazine melden sich nach dreißig Jahren mit einem Album zurück, dass es wirklich in wenigen Minuten schafft, das große Kotzen auszulösen. „Magazine – No Thyself“ weiterlesen

Reverend & The Makers – A French Kiss In The Chaos

Jon McClure luschert durch die Gardine. Stehen draußen Neonazis mit Baseballschlägern vor der Tür? Jon hat sich aus dem Fenster gelehnt, er kämpft für das Gute und das Böse hat ihn auf dem Kiecker. Er bestraft all die Dummen mit seinen wunderbaren Hymnen. “Silence Is Talking” nutzt “Lowrider” von vorne bis hinten, um dem tanzwütigen Volk, eine Prise Nostalgie in die erlahmten Beine zu spritzen. „Reverend & The Makers – A French Kiss In The Chaos“ weiterlesen

The XX – The XX

Ein Junge und ein Mädchen singen sich an. Sie hauchen ein paar Worte. Nichtigkeiten werden aufgebauscht. Alles ist schwarz. Auch der Dreck unter deinen Fingernägeln! Die Springerstiefel streifen kurz die Reid-Brüder am Kopf, doch deren Krach zu Psychocandy-Zeiten ist, für so Trauerweiden, zu laut. The XX brauchen nur ein paar Beats, getupfte Gitarren, um dem Tod von der Schippe zu springen. „The XX – The XX“ weiterlesen