Prefuse 73 – Everything She Touched Turned Ampexian

Der Rhythmus der Loops ist feiner geworden, kleinteiliger. Weg von den breiten Beats des Hip-Hop. Hektik und Schärfe sind entwichen. Die Schlagzahl der Samplewechsel ist, verglichen mit gängigen Hörgewohnheiten, immer noch hoch, aber ihre Gesamtzahl ist geringer als auf früheren Prefuse 73-Alben. Es sind nicht mehr die brüchigen Samplegewitter, die uns um die Ohren gewickelt werden. So entstehen zwar nach wie vor vertrackt strukturierte Patterns und filigrane Muster mit hoher Bittiefe, doch der Gesamteindruck ist ein entspannterer.
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Luke Vibert – Rhythm

Die Zusammenarbeit Luke Viberts mit Jean-Jacques-Perrey, die 2006 als “Moog Acid” betiteltes Album veröffentlicht wurde, hat Spuren hinterlassen. Im Adagio reiten wir auf einem abgehangenen HipHop-Beat als kleiner Gartenbahn durch die Gefilde der Seligen. Harfen hängen wie reife Früchte in den schwül klimatisierten Gewächshäusern. Die Orchideen stehen in voller Blüte.
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