Willis Earl Beal – Nobody Knows.

Der Einstieg ist Gänsehaut pur. Willis Earl Beal macht den A-Capella-Trauerkloß, um dann den Track mit sanften Streichern auf der Ziellinie doch noch aus dem Korsett des lupenreinen Soul zu befreien. Wer hier Blues schreit, der bekommt seine Packung. Wer Aggressivität benötigt, um all die Grenzen wegzubouncen, der bekommt sein Fett weg. Beal ist der Prediger, der dir die Tür vor der Nase zuschlägt. „Willis Earl Beal – Nobody Knows.“ weiterlesen

Klassiker: Wunder – o.T.

Gern wird gefragt: “Welches Erlebnis verbindest du mit Song X oder Album Y?” Damit wird der manchmal etwas überstrapazierte Wunsch nach möglichst persönlicher Verlinkung zum Ausdruck gebracht. Das Erstlingswerk des Kölner Musikers Jörg Follert 1998 alias Wunder ist für mich diesbezüglich ein bleibender Einschlag.
„Klassiker: Wunder – o.T.“ weiterlesen