Klassiker: Lewis – L'Amour

Manchmal sind die Geschichten, die sich um Platten ranken einfach so unbegreiflich schön, dass es einem eine fette Gänsehaut auf die Arme zaubert. Auch bei Lewis ist dies so. Das Internet sucht nach Jahren nach dem Künstler, der 1983 (vielleicht) eine private Pressung in Umlauf brachte, die Jahrzehnte später eine gewisse Hörerschaft zur Verzweiflung bringt. Auch mich hat es nun erwischt. „Klassiker: Lewis – L'Amour“ weiterlesen

Jeremy Jay Live – Hamburg, Aalhaus 13.09.2011

Bei Jeremy Jay hat sich einiges getan, seitdem er das letzte Mal in Hamburg war. Zwei Alben sind hinzugekommen, seine Band wurde durchgewürfelt und er hat bei Facebook nun endgültig London als Heimatort angegeben. Diese Tatsache begründet wohl Veränderung Nummer 2. Und dann zieht Jeremy Jay seine Jacke aus und die Zeit bleibt stehen. „Jeremy Jay Live – Hamburg, Aalhaus 13.09.2011“ weiterlesen

Jeremy Jay – Splash

Der hagere Weltenbummler ist zurück und verteilt wieder Blumen. Jeremy Jay ist nun in Paris und in London heimisch. Los Angeles ist weit weg. Vielleicht sogar schon vergessen. Da kommt Neid auf. Seine Songs streifen immer noch den großen Glam-Pop und verlieren sich immer wieder gern in Gitarren-Hallräumen, wie es auch Pulp geliebt haben. Manchmal kommt der kleine Jarvis durch, doch Jeremy spielt nicht den Dandy. Er ist es irgendwie auch. „Jeremy Jay – Splash“ weiterlesen

High Places – High Places vs Mankind

Es raschelt und tönt nach. Der Beat wiederholt sich in einer langen Spule und Mary Pearson spitzt die Lippen zu einem Kussmund. Lipgloss schmeckt nach Rosenkohl. Die neu entdeckte Gitarre darf kleine Figuren anzupfen, bleibt aber auch nur ein Bruchteil des Konzeptes. Alles klingt und flutet dir die Rinde weg. Wenn du nicht aufpasst, bleibt das für immer. Tinnitus der besonderen Art. „High Places – High Places vs Mankind“ weiterlesen

Vampire Weekend – Contra

Die Segelschuhe liegen auf Deck. Die Jungs sind barfuß in den Tiefen der Bark abgetaucht. Unten gibt es Häppchen und Prickelbrause. Ihre Pullunder haben sie lässig über die Schultern geworfen. Die wenigen Brusthaare wurden bei “Wax in the City” entfernt. Schnell noch ein paar Tropfen Creed auflegen, denn gleich kommen potenzielle Sexualpartnerinnen. Das Paul Simon-Poster wird eifrig mit Fischer-Netzen verschönert. Der Sommer guckt über die Reling. „Vampire Weekend – Contra“ weiterlesen