Die Wahl ist dein! Vol.36: American III: Solitary Man vs. I See A Darkness

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Tony Christie – Made In Sheffield

Ab wann darf man von einem Klassiker sprechen? Muss das Album schon verstaubt, fast vergessen sein? Oder kann es auch nur ein Jahr auf dem Buckel, aber mit Verzögerung dein Herz erreicht haben und nun ist es für immer in deinen Gelenken und Fasern? Ich war immer schon ein Fan von Tony Christie. Dieses Outing an dieser Stelle fällt mir nicht schwer. Der Mann aus Sheffield hat diese Gabe, einfaches Liedgut zu veredeln. Seine Schmalzstimme gibt dir ständig eine Wahrhaftigkeit, die Schlager nur selten zu bieten hat. „Tony Christie – Made In Sheffield“ weiterlesen

Bonnie 'Prince' Billy & The Cairo Gang – The Wonder Show Of The World

Eine einsame Gitarre kreist umher. Wie ein halbabgebrannter Joint gilbt sie deine Finger. Die Sologitarre stimmt mit ein und führt ein Tänzchen auf, bei dem sich dir die Rückenhaare aufstellen. Zwei Katzen miauen um die Wette und fauchen bei jeder Annäherung. Will Oldham ist zurück und bringt seinen jahrelangen Kompagnon mit. Dieser darf sogar mit seinem Pseudonym aufs Plattencover. Ein Ritterschlag. Der einsame Wolf lässt den Rudel zu und gibt seine Songs in gute Hände. „Bonnie 'Prince' Billy & The Cairo Gang – The Wonder Show Of The World“ weiterlesen

Gil Scott-Heron – I'm New Here

Da ist er wieder, der große alte Geschichtenerzähler, Wegbereiter des Rap, die Instanz poetischen Raisonierens par Excellence. Gil Scott-Heron ist mit einem Album zurückgekehrt, das alt klingt und auch neu zugleich, dass so puristisch ist, wie es von Frische und Lebendigkeit erfüllt ist. Ein Album von dem man nicht weiß, wo man es auf der Zeitachse einordnen soll. Ist es ein weiterer mahnender Ruf aus vergangenen Zeiten? Ist es ein kluger Seitenblick auf ungewissem Weg in die Zukunft? Oder tritt er nun gar in die altersweisen Fußstapfen eines Johnny Cash?
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Klassiker: Gordon Lightfoot – If You Could Read My Mind

Die Brücke zwischen Folk und Pop war lange Zeit mit Strohballen und Traditionals besetzt. Die eine Seite kam einfach nicht zur anderen rüber. Man konnte zwar nach drüben schauen und wünschte sich einen freundschaftlichen Kontakt, doch jegliche Versuche sich zu nähern scheiterten erbärmlich. Gordon Lightfoot fuhr 1970 mit dem Bagger vor. Er wollte den Weg frei schaufeln. Er hatte genug vom Stempel des Folkfuzzies. „Klassiker: Gordon Lightfoot – If You Could Read My Mind“ weiterlesen