Julie Byrne – Not even happiness

Die Fingerkuppen rutschen über den Hals. Dein puristisch eingerichtetes Wohnzimmer wird von einem Klang überzogen, der jedes Catpower-Poster von der Tapete holt. „Julie Byrne – Not even happiness“ weiterlesen

Jim O'Rourke – Simple Songs

Jim O’Rourke dreht noch einmal um, um zu seinen Wurzeln, die aber auch schon die zweiten waren, denn eigentlich war ja er vor langer Zeit das Bindeglied zwischen Musique concrète und Post-Rock, und den Wurzeln des großen Pop zurückzukehren. „Jim O'Rourke – Simple Songs“ weiterlesen

PS I Love You – For Those Who Stay

Über den Bandnamen brauchen wir nicht reden. Aber vielleicht manifestiert sich hier schon ein Humor, der auch auf dem wirklich tollen Album seinen Platz findet und nicht stört. Ich weiß, dass Humor in der Musik so viel verloren hat, wie Obst in deftigem Essen, aber vielleicht ist es bei PS I Love You gar nicht Humor an sich, sondern Spleen, Leidenschaft, Ideenreichtum und Clownerie. „PS I Love You – For Those Who Stay“ weiterlesen

RM Hubbert – Breaks & Bones

RM Hubbert hat seine Stimme entdeckt. Bis dato musste er seine Melancholie mit den Fingern auf seiner Gitarre kundgeben, doch nun darf er auch Worte folgen lassen, die nicht mehr von Berühmtheiten der Szene vorgetragen werden und die mitunter sogar ein Lächeln hervorzaubern können. „RM Hubbert – Breaks & Bones“ weiterlesen

David Grubbs – The Plain Where The Palace Stood

David Grubbs flirtet mit seiner eigenen Vergangenheit. Wenn sich die Songs aus den genialen John Fahey-Gedächtnis-Pickings erheben, sich in Drones verlieren oder als komplexe Gitarren-Avantgarde einen Stempel brauchen, erinnern wir uns an Gastr del Sol. „David Grubbs – The Plain Where The Palace Stood“ weiterlesen

Jim O’Rourke – Old News No. 5

Pastorale Drones gehen ihren Weg. Durch den Laptop, durch die Filter und durch kleine Röhrchen. Vorher wurde aber das Wort ANALOG groß geschrieben. Tapes sind wieder was. „Jim O’Rourke – Old News No. 5“ weiterlesen

Six Organs Of Admittance – Asleep On The Floodplain

Muss man immer fragen, ob Musiker einen Schritt zurück gegangen sind, um eine neue Phase des Schaffens zu erklimmen? Das klingt immer so, als wäre der Musiker nicht mehr fähig, zukunftweisende Musik zu produzieren. Ben Chasny ist das völlig schnuppe. „Six Organs Of Admittance – Asleep On The Floodplain“ weiterlesen

Fenn O'Berg – In Stereo

Der Ursprung ist nicht mehr zu entziffern. Die Laptops werden warm und deine Augen zu kleinen Schlitzen. Fenn O’Berg tauchen nach acht Jahren mal wieder aus der Versenkung auf. Natürlich waren sie nie richtig weg, doch auf dem Schirm hatte man die Pioniere des Laptopverknüpfens wohl auch nicht ständig. Diesmal ging es nach Tokyo, wo Jim O’Rourke seit Jahren lebt und arbeitet. Die letzten Veröffentlichungen waren ja Live-Mitschnitte. Diesmal also ein Studioalbum, was mit der Tradition der Moderne kuppelt und sich phrasenstark “In Stereo” nennt. „Fenn O'Berg – In Stereo“ weiterlesen