Jeremy Jay Live – Hamburg, Aalhaus 13.09.2011

Bei Jeremy Jay hat sich einiges getan, seitdem er das letzte Mal in Hamburg war. Zwei Alben sind hinzugekommen, seine Band wurde durchgewürfelt und er hat bei Facebook nun endgültig London als Heimatort angegeben. Diese Tatsache begründet wohl Veränderung Nummer 2. Und dann zieht Jeremy Jay seine Jacke aus und die Zeit bleibt stehen. „Jeremy Jay Live – Hamburg, Aalhaus 13.09.2011“ weiterlesen

Jeremy Jay – Dream Diary

Jeremy Jay ist ein Träumer. Das war er immer schon. 2007 ging sein Stern am Himmel auf. Eine Instrumentalplatte im Geiste machte den Anfang, seither sind einige Platten mit angedeutetem Gesang nachgeschoben worden. Jeremy Jay wird immer erwachsener. Altklüger, um die Wahrheit zu sagen. „Jeremy Jay – Dream Diary“ weiterlesen

Jeremy Jay – Splash

Der hagere Weltenbummler ist zurück und verteilt wieder Blumen. Jeremy Jay ist nun in Paris und in London heimisch. Los Angeles ist weit weg. Vielleicht sogar schon vergessen. Da kommt Neid auf. Seine Songs streifen immer noch den großen Glam-Pop und verlieren sich immer wieder gern in Gitarren-Hallräumen, wie es auch Pulp geliebt haben. Manchmal kommt der kleine Jarvis durch, doch Jeremy spielt nicht den Dandy. Er ist es irgendwie auch. „Jeremy Jay – Splash“ weiterlesen

Jeremy Jay Live – Hamburg, Astra-Stube 28.9.2009

Jeremy sitzt etwas verloren auf einem zu niedrigen Barhocker in der spärlich bestückten Merchandise-Ecke. Der Laden füllt sich langsam. Mit jedem zahlenden Gast erhöht sich die Erwartungshaltung und die Temperatur im Raum. Es wird Zeit das Sakko abzulegen und das Hemd aus der Hose zu zupfen. Die nun beiläufig hereinschneienden Bandkollegen verirren sich noch kurz auf der Damentoilette. Es ist angerichtet. „Jeremy Jay Live – Hamburg, Astra-Stube 28.9.2009“ weiterlesen

Jeremy Jay – Slow Dance


Mit den Daumen in den Hosentaschen steht er da. Jeremy Jay, der Mann für den Croonen einfach zum Geschäft gehört.
“Slow Dance” überzeugt auf ganzer Linie. Der Winter ist zurück und gerade deswegen möchte Jay tanzen und ausgehen, doch anscheinend will ihn niemand begleiten. Auch seine “Yeahs” und oft gestöhnten “Alrights” scheinen die Girls kalt zu lassen. Kalt ist auch die Produktion von K-Rec– Betreiber Calvin Johnson.
Neonlicht und hoher Rüdenanteil machen jeden Tanzabend zur Katastrophe. Doch Jeremy Jay gibt nicht auf, bleibt unermüdlich, smart und sexy. Sein Synthiepop mit 80ziger-Stakkatogitarre treibt den Gläubigen Tränen in die Augen. Alle anderen bekommen die Ladies ab.
Gerecht oder ungerecht? Wie wir alle wissen stammt das Wörtchen Leidenschaft von Leiden ab und niemand leidet und stolziert zur Zeit so losgelöst durch die Discotheken wie Jeremy Jay.