David Bowie – Blackstar

Bowie holt das Saxophon aus dem Etui und lässt Mark Guiliana an den Drums hyperaktiv auf seinen Avant-Rock los, dass einem schnell schwindelig wird. „David Bowie – Blackstar“ weiterlesen

Klassiker: Tortoise – TNT

Was hat man nicht alles über dieses Album gesagt. Es wäre nur eine Wiederholung der ersten beiden Alben in besserer Produktion. Es wäre nur ein angeberisches Mash-Up aus großen Begrifflichkeiten wie Electronica, Jazz und ja auch Post-Rock. Vieles wäre so dunkel geraten, dass nur das lustige Doodle-Männchen auf dem Cover Humor versprüht. Einige Spinner warfen dem Album sogar vor, nicht genug Uptempo zu sein. „Klassiker: Tortoise – TNT“ weiterlesen

Kamasi Washington – The Epic

Wenn dich der Bebop packt, dann rotierst du, dann zerredest du, du machst den handzahmen Connaisseur, den Tiger im Käfig und den Hip-Hop-Veteranen in heimischer Lounge. „Kamasi Washington – The Epic“ weiterlesen

Brad Mehldau – 10 Years Solo Live

Brad Mehldau ist immer auf der Suche nach einer neuen Melodie. Seine Finger streichen über die Tasten. Er braucht nicht die Begleitung, das TamTam anderer Virtuosen. Ihm reichen seine Kompositionen und die anderer, die er dann in seine Form bringt. „Brad Mehldau – 10 Years Solo Live“ weiterlesen

Ghostface Killah & Adrian Younge – Twelve Reasons to Die II

Ghostface Killah fällt in den letzten Tagen sehr positiv auf. Seine Veröffentlichungen sind amtlicher als das Wu-Tang-Clan-Comeback Ende letzten Jahres. Nun gibt es nach der Jazz-Hommage mit BadBadNotGood und dem letzten großen Wurf 36 Seasons ein neues dickes Comic-Soul-Brett mit Adrian Younge. „Ghostface Killah & Adrian Younge – Twelve Reasons to Die II“ weiterlesen

Oddisee – The Good Fight

Oddisee ist ein Musiker durch und durch. Er lebt seinen Hip-Hop. Wichtiger noch, er fühlt ihn so intensiv, dass auch wir an seinen Lippen kleben und uns in den feinen Arrangements wie auf einem alten Sofa zuhause fühlen. „Oddisee – The Good Fight“ weiterlesen

Jahrgangsgeräusche Adventskalender 2014 – #9

Die Reihe „Generalproben“ hat sich zum Ziel gesetzt, das gängige Muster einer Musiksendung zu erneuern, indem sie das Publikum in das Abenteuer einer Probe einbezieht. Die Probe zu einem Musikstück stellt im Grunde ein Drama dar, denn es vollzieht sich währenddessen eine wahre Entwicklung. Das Publikum kann – geleitet durch die Anwesenheit, die Erläuterungen, die Ansprüche des Dirigenten und mitunter auch des Komponisten – an diesem „Aufbauen“ von Musik teilnehmen und dringt auf diese Weise in die Sprache des Stücks selbst ein. „Jahrgangsgeräusche Adventskalender 2014 – #9“ weiterlesen

Jahrgangsgeräusche Adventskalender 2014 – #7

Die Bezeichnung der Gottesmutter Maria als „undefiled“ enthielt erhebliches Konfliktpotential, denn sie erinnerte an die schon im späteren Mittelalter entstandene, aber erst 1854 vom Papst als spezifisch katholisches Dogma verkündete Lehre von der unbefleckten Empfängnis. Die Strophe wurde in den gedruckten Fassungen daher entweder weggelassen oder das Wort „undefiled“ (unbefleckt) wurde durch „mother mild“ (gütige Mutter) ersetzt. „Jahrgangsgeräusche Adventskalender 2014 – #7“ weiterlesen

Kasia Lins – Take My Tears

Leider gibt es sie immer noch. Die unzähligen als Talente bezeichneten SängerInnen, die dann so spießig, mutlos und langweilig ihr Talent in den Müll singen, so dass die Müllabfuhr nicht alle abtransportieren kann und einige scheintot weiter existieren müssen. „Kasia Lins – Take My Tears“ weiterlesen