PS I Love You – For Those Who Stay

Über den Bandnamen brauchen wir nicht reden. Aber vielleicht manifestiert sich hier schon ein Humor, der auch auf dem wirklich tollen Album seinen Platz findet und nicht stört. Ich weiß, dass Humor in der Musik so viel verloren hat, wie Obst in deftigem Essen, aber vielleicht ist es bei PS I Love You gar nicht Humor an sich, sondern Spleen, Leidenschaft, Ideenreichtum und Clownerie. „PS I Love You – For Those Who Stay“ weiterlesen

King Tuff – King Tuff

Kyle Thomas hat da ein Süppchen zusammengebraut, dass sich wohl als Stinkbombe durch die Zelte der Festivalsaison müffeln wird. Die Garage wird entrümpelt, spleeniger Punkrock kommt zum Vorschein, der gepaart mit geklauten Riffs den Kasper macht. „King Tuff – King Tuff“ weiterlesen

Klassiker: Sibylle Baier – Colour Green

Manchmal gibt es MusikerInnen, die wissen gar nicht, dass sie es sind. Sie wollen es gar nicht sein, denn ihre Musik ist für den Hausgebrauch entstanden. So zwischen Tür und Angel oder am Lagerfeuer. Irgendwo in einer stillen Minute. „Klassiker: Sibylle Baier – Colour Green“ weiterlesen

J Mascis – Several Shades of Why

J Mascis zupft. Das Lagerfeuer zischelt, eine Geige spielt sanft kleine schwebende Legatos. Freunde kommen vorbei, sie halten den Schellenkranz oder singen einfach mit, so als wäre die Incredible String Band wieder vereint, um Kinderlieder zu vertonen. J Mascis bleibt sitzen, er schaut sich auf die Finger. Seine Stimme steht so weit vorne, dass man fast glaubt, er hätte singen gelernt. Und im nächsten Moment rutscht seine Stimme wieder einen halben Ton daneben. So wie man es liebt. „J Mascis – Several Shades of Why“ weiterlesen

J Mascis – Not Enough

Am 15.3.2011 erscheint das Soloalbum von Dinosaur Jr.-Mastermind J Mascis auf Sub Pop. Vorab darf man schon mal einen Song hören. “Not Enough” erinnert an “Take A Run At The Sun”-Zeiten. „J Mascis – Not Enough“ weiterlesen

Screaming Females – Castle Talk

Gib dich dem trüben Gitarrensolo hin! Die Saiten wabern und die hohen Töne grinsen J. Mascis mit jugendlicher Lockerheit mitten ins Gesicht. Marissa Paternoster versucht lässig über ihre Hooklines zu singen. Manchmal geht ihr ein wenig die Puste aus oder ist der Verzerrer zu weit aufgedreht? „Screaming Females – Castle Talk“ weiterlesen