Samiyam – Animals have feelings

Madlib zerschlägt seine Piñata und raus kommt ein Ziehsohn, der so tut als würde es seinen Vater gar nicht geben. Da kommt Großcousin Peanut Butter Wolf daher und schenkt ihm ein Label. „Samiyam – Animals have feelings“ weiterlesen

Battles – Gloss Drop

Da kann man schon mal den Löschknopf drücken. So geschehen bei den Battles. Tyondai Braxton nahm seinen Hut. Was soll man mit seinen Spuren machen? Ihm zuschicken, zerschneiden? Löschen! Neustart! Somit fällt eine Gitarre weg und die Stimme. Nicht ganz so unwichtige Teile eines Konstruktes, das sich gerne mit menschlichen Mitteln gegen den Bombast der Elektronik aufstellt. „Battles – Gloss Drop“ weiterlesen

Explosions In The Sky – Take Care, Take Care, Take Care

Selbst der Wind macht dir nichts mehr aus. Du hälst dein Gesicht hin. Die Kamera umfliegt den Felsen. Im Hintergrund läuft Explosion In The Sky. Dramatische Szenen mischen sich mit ruhigen Momenten, die zum Fotoalbumgucken gedacht sind. „Explosions In The Sky – Take Care, Take Care, Take Care“ weiterlesen

Delicate Steve – Wondervisions

Das hätte man nicht erwartet. Harmonien ziehen sich durch dein Afrika des Herzens und du machst nicht gleich auf Safari oder Kreidler, sondern schmunzelst einfach über so viel Weirdness. Die komplexe Welt hat die Tiere weggesperrt. Delicate Steve ist der Pfleger, der zum Ausmisten kommt und in einer Nacht und Nebel-Aktion die Tiere befreit. „Delicate Steve – Wondervisions“ weiterlesen

Jaga Jazzist – One-Armed Bandit

Ein Kopf wurde schon gekürzt, doch da sind immer noch neun Gehirne, die versuchen einen klaren Gedanken zu fassen. Die Bläser blasen gegen Fusion-Gitarren und das Schlagzeug versucht mit dem Flanger-Bass eine Wochenendbeziehung zu führen. Die Norweger Jaga Jazzist legen nun schon, wenn man die EP’s auch mitzählt ihr neuntes Album vor und nicht vieles hat sich verändert. Immer noch sind wahnsinnig viele Musikstile involviert. Da fliegt schon mal eine Fernsehmelodie vorbei und grüßt Captain Future mit einem Nebelhorn. Die Galaxie hat nicht nur einen Todes-Stern. „Jaga Jazzist – One-Armed Bandit“ weiterlesen

Lord Newborn & the Magic Skulls – Lord Newborn & the Magic Skulls

Der Eröffnungstrack kann kaum programmatischer betitelt werden: „A Phase Shifter I’m Going Through“. Denn dieser wirft uns mit weit ausholender Geste in ein bluesiges Girarren-elektrifiziertes Oevre, das sogar einem gealterten Jimi Hendrix zugesagt hätte. Im Downtempo schlendern die Lords durch leicht psychedelisch angehauchte ebenso funkige wie jazzige Instrumentals. Immer entspannt grooven sich der Ex-Teilzeit Beastie Boy Money Mark und seine Compañeros Shawn Lee und Tommy Guerrero durch ihr neues Studioprojekt.
„Lord Newborn & the Magic Skulls – Lord Newborn & the Magic Skulls“ weiterlesen