St. Vincent – St. Vincent

Annie Clark packt noch eine Schippe drauf. Strange Mercy war schon im Himmel, doch das selbstbetitelte St. Vincent stößt alle Türen ins Universum auf. „St. Vincent – St. Vincent“ weiterlesen

Salvia Plath – The Bardo Story

Wenn sich die krummen bis schiefen Backingvocals der Sonne nähern, dann erinnert Salvia Plath aka Michael Collins an die Dukes of Stratoshpere, an pfeifende Ritter der Kokosnüsse oder an einen durchgeknallten Hippie, der Krautrock in seinen Anbaufeldern sucht. „Salvia Plath – The Bardo Story“ weiterlesen

Foxygen – We are the 21st Century Ambassadors of Peace & Magic

Die neuen Hippies flechten immer noch Stirnbänder aus Gänseblümchen. Sie fressen Pappe und schmuddeln den ganzen Tag rum. Ihre Musik duftet nach weiter Welt aus Retro-Katalogen. Mal sind wir in San Francisco, mal in New York oder auch in Dartford. „Foxygen – We are the 21st Century Ambassadors of Peace & Magic“ weiterlesen

Tame Impala – Lonerism

Dave Fridmann sitzt im Abhörraum. Was soll er denn anderes machen, als noch mal alles durch Amps zu jagen? Er, der Experte für den Psycho-Rock der letzten zwanzig Jahre, weiß doch hoffentlich, was zu tun ist, um diese Produktion aus der Ästhetik der Kopie zu holen. „Tame Impala – Lonerism“ weiterlesen

J Mascis – Several Shades of Why

J Mascis zupft. Das Lagerfeuer zischelt, eine Geige spielt sanft kleine schwebende Legatos. Freunde kommen vorbei, sie halten den Schellenkranz oder singen einfach mit, so als wäre die Incredible String Band wieder vereint, um Kinderlieder zu vertonen. J Mascis bleibt sitzen, er schaut sich auf die Finger. Seine Stimme steht so weit vorne, dass man fast glaubt, er hätte singen gelernt. Und im nächsten Moment rutscht seine Stimme wieder einen halben Ton daneben. So wie man es liebt. „J Mascis – Several Shades of Why“ weiterlesen