Atmosphere – Fishing Blues

Bei Atmosphere geben sich nach wie vor Leichtfüßigkeit und Schwermut die Hand. Slug und Ant nehmen sich Zeit. 68 Minuten lang musst du nun tapfer sein. In der Mitte des Albums wird es ruhig, fast depressiv und Atmosphere schonen uns nicht mit Lyrik wie Nadelspitzen. „Atmosphere – Fishing Blues“ weiterlesen

Samiyam – Animals have feelings

Madlib zerschlägt seine Piñata und raus kommt ein Ziehsohn, der so tut als würde es seinen Vater gar nicht geben. Da kommt Großcousin Peanut Butter Wolf daher und schenkt ihm ein Label. „Samiyam – Animals have feelings“ weiterlesen

Aimo Brookmann – Schneckenhauseffekt

Eigentlich kann man Aimo Brookmann ja keinen Vorwurf machen. Wie viele andere Rapper fing er in der RBA (Reimliga Battle Arena) vor gut 10 Jahren an, sich mit Anderen zu battlen. Kollegah, Casper und Co starteten so erfolgreich ihre Karriere, doch “Taichi”? Kannte leider niemand. Es fehlte das besondere Etwas. „Aimo Brookmann – Schneckenhauseffekt“ weiterlesen

Various Artists – Shady XV

Auf „The Marshall Mathers LP II“ fragte ebendieser rhetorisch: „Why be a king when you can be a god?“. Nun meldet sich Gott zurück – mit seinen Jüngern im Gepäck. Unter diesen befinden sich Rap-Poeten wie Danny Brown, Royce da 5’9“, Eminems Kumpel aus Jugendtagen D12 und Yelawolf. Gemeinsam mit diesen disst Em auf 13 Tracks alles, was ihm im Wege steht. „Various Artists – Shady XV“ weiterlesen

Jaysus – Gott liebt die Geduldigen

„Don’t call it a comback – I’ve been here for years!“ Selten passte dieser Satz zu Jaysus wie die berühmte Faust aufs Auge. Nahm der griechische Friedrichshafener 1996 das erste Mal ein Mic in die Hand, nur um 2001 eins gemeinsam mit einem gewissen Kay One zu teilen, und um die dortige Crew Chablife ins Leben zu rufen. Ab sofort kommt der berühmte Stein ins Rollen. Marcus Staiger signt die Crew, der auch Scandaliz angehört, für sein berühmtes Label Royal Bunker. „Jaysus – Gott liebt die Geduldigen“ weiterlesen

NEFEW – Rise of the Antihero

NEFEW bewegen sich stilsicher durch die Gezeiten des popaffinen Hip-Hops. Ein bewusst kreiertes Konzeptalbum mit autobiografischen Zügen hin oder her, Rise of the Antihero besticht durch kompetente Instrumentierung, eine Prise Soul und eine Menge an Oldschool-Vibes, die aber so glasklar produziert wurden, dass einen dennoch nicht die Retro-Keule erschlägt. „NEFEW – Rise of the Antihero“ weiterlesen

Trauriger Hip-Hop – So sad and depressing #10 – Aviation – You Were My Everything

Remember the times? Remember when we kissed?
I didn’t think you would ever do me like this
I didn’t think you’d wanna see me depressed
I thought you’d be there for me, this I confess „Trauriger Hip-Hop – So sad and depressing #10 – Aviation – You Were My Everything“ weiterlesen