Danzig – Skeletons

Ich muss gestehen, ich habe mich kurz gefreut, als ich las, dass Glenn Danzig ein reines Coveralbum veröffentlichen will. War doch seine Stimme immer schon eine Hommage an alte, fast vergessene Zeiten und hatte ich nicht insgeheim immer schon auf Elvis-Songs mit der leicht schiefen Intonation des Hardrock-Barden gehofft? „Danzig – Skeletons“ weiterlesen

KISS – KISS 40 Years – Decades Of Decibles

Man vergisst manchmal schnell, dass hinter all dem Zirkus, dem Feuerwerk, den Kostümen, der Schminke, dem Gefliege, dem Blut, der Zunge und der künstlichen Hüfte, eine Band agiert, die mit Paul Stanley einen Sänger aufweist, den man im Hardrock zu den zehn Größten zählen muss. „KISS – KISS 40 Years – Decades Of Decibles“ weiterlesen

Queens Of The Stone Age – …Like Clockwork

Sechs Jahre, in denen Josh Homme nur als Produzent, Mentor oder Fels des Hardrock aufgetreten ist, sind nun vorüber. Das Comeback des “Elvis unserer Zeit” ist auch mehr als geglückt. Sein Standing ist nahezu unberührt. „Queens Of The Stone Age – …Like Clockwork“ weiterlesen

KISS – Monster

Wen interessieren denn noch neue KISS-Veröffentlichungen? Mich eigentlich auch nicht mehr so und doch, passend zu Halloween, liegt ihre neue Scheibe in meinem Player. Und rumms, es geht gut los. „KISS – Monster“ weiterlesen

Retribution Gospel Choir – 2

Ich muss vom Slowcore loskommen.“ Das waren wohl Alan Sparhawks Worte, als er ein Päusschen bei den Proben seiner Hauptband „Low“ einlegte. „Diese kraftvolle Ruhe zermürbt mich!“ Ein Ausgleich musste her. Nennen wir das Ganze „Retribution Gospel Choir“. „Retribution Gospel Choir – 2“ weiterlesen

Klassiker: King Crimson – Red

Einst stellte das Etikett Jazzrock eine fiese verbale Kleinkaliberwaffe dar. Schleuderte man der leidenschaftlich gehassten Band seiner Wahl derart ungeteilte Verachtung entgegen, konnte dieser Angriff nur mit der noch furchtbareren Classik-Rock-Keule adäquat retourniert werden. Man schaue sich all die schönen Einschusslöcher der Häme in den Rezensionen von Gruppen wie Deep Purple oder The Nice an.
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Klassiker: Deep Purple – The Book of Taliesyn

Bevor Deep Purple begannen ihre Sänger zu wechseln wie der Knappe das rostige Kettenhemd und sie infolgedessen in den Untiefen des Hardrock Leck schlugen, experimentierte die Band mit Psychedelic, Pop und Folk. 1968 erschien ihr zweites Album “The Book of Taliesyn“. Da sang noch Rod Evans. Ein Mann, der in eine Liga mit Scott Walker und Tom Jones gehört. Er brachte mit seinem knödeligen Pathos einen der charakteristischen Eckpfeiler des Deep-Purple-Sounds jener Tage ein.
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