Grizzly Bear – Shields

Es ist das Zusammentragen von Ideenvielfalt, Virtuosität, Freigeist und Liebhaberei, das Grizzly Bear zu einer der außergewöhnlichsten Bands der Welt macht. „Grizzly Bear – Shields“ weiterlesen

Daniel Rossen – Silent Hour/Golden Mile

Daniel Rossen schafft es mal wieder seine Songs so komplex anzurichten, dass einem ganz warm ums Herz wird. Sein Soloausflug lotet alle Möglichkeiten aus, die eine EP so mit sich bringen. Er lässt sich genügend Zeit, um den Songs das nötige Gewicht umzuschnallen, die dann automatisch ein Grizzly Bear-Song werden. Das ist aber nicht schlimm. Das ist sogar richtig geil. „Daniel Rossen – Silent Hour/Golden Mile“ weiterlesen

Panda Bear – Tomboy

Here comes the air. Und here comes noch mehr große Erinnerungsmomente an das Denkmal Beach Boys. „Tomboy“ ist ein Album ohne jede Bodenhaftung, ist ganz dem Medium Luft zuzuschreiben. Vielleicht handelt es sich sogar um einen harmonischen Stratospährencruiser, der ganz weit oben in den äußeren Schichten silbrig schimmert. Ein Cruiser, der im Sonnenlicht blinkt und einsam seine gerechten Bahnen zieht. Noah Lennox erzählt uns Geschichten von der Jugend mit einer musikalischen Ästhetik, die ihre visuelle Entsprechung im durch die Zeit verfärbten Polaroid-Bild findet.
„Panda Bear – Tomboy“ weiterlesen

Miles Benjamin Anthony Robinson – Summer Of Fear

Geht es Dir heute gut? Oder willst du Dich noch mal umdrehen? Gestern ging es doch noch, oder? Heute ist heute. Miles Benjamin Anthony Robinson hat nicht nur, mit seinem langen Namen zu kämpfen. Auch mit dem Leben, das nicht immer gut zu ihm war. „Miles Benjamin Anthony Robinson – Summer Of Fear“ weiterlesen

Twin Shadow – Forget

Der Regen lässt einfach nicht nach. Dein Wohnzimmer wird zur Oase. Draussen kann man nur noch mit Schirm unbeschadet davonkommen. George Lewis Jr. versucht die letzten Sonnenstrahlen in Coolness zu packen. Doch er weiß, dass nun die Dunkelheit den Tag versifft. Neonlichter werden gesetzt. „Twin Shadow – Forget“ weiterlesen

Darwin Deez – Darwin Deez

Darwin Deez hat die Haare schön. Der New Yorker wirft auf seinem Debütalbum mit Strokes-Gitarren um sich. Es knallt schon mal. Nicht nur im Karton. Die Bad Taste-Party ist deine Liebste und du sammelst das ganze Jahr Utensilien, um wieder den Hauptpreis zu ergattern. Deine Gitarre begleitet dich überall mit hin und wenn du eine kleine Idee hast, wird sofort in die Saiten geschlagen und ein Song draus. Quer durch die City. „Darwin Deez – Darwin Deez“ weiterlesen

Grizzly Bear – Veckatimest

Die Bären sind los! Im Wald werden riesige Fackeln entzündet und die Wege werden schnitzeljagdmäßig mit kleinen Stöcken gekennzeichnet. Rechts, links oder doch geradeaus?

Das Quartett aus Brooklyn meistert die Schwierigkeit des Ablieferns eines Nachfolgers des Opus “Yellow House” ohne mit der Fellmütze zu zucken. Das Schlagzeug bollert mehr als früher und es macht die Stücke griffiger. Die akustischen Gitarren liefern sich Pickingduelle und auch die Stimmen battlen sich zu Höchstleistungen. „Grizzly Bear – Veckatimest“ weiterlesen

Jahrgangsgeräusche 2006 – Axel Ganz

Interpret – Titel – Album – Label
01. Grizzly Bear: Knife – Yellow House – Warp
02. Thom Yorke: Analyse – The Eraser – XL Recordings
03. Belle and Sebastian: Act of the apostle – The Life Pursuit – Rough Trade
04. Blumfeld: Strobohobo – Verbotene Früchte – Sony BMG
05. Sleeparchive: Dusty galaxies – Infrared Glow EP – Hardwax
06. Dr. Nojoke: Kunkel – Minimale Momente Gelb – Netaudio
07. Metope: I’m so ready – Kobol – Areal Records
08. Inge Heiz: Tiefdröhn – Minimal Tiefer – Netaudio
09. Mouse on Mars: Chartnok – Varcharz – Ipecac/Soulfood
10. Dell und Flügel: Study for a skyscraper – Superstructure – Laboratory Instinct
11. Charlotte Gainsbourg: Everything I cannot see – 5:55 – Because Music