The XX – The XX

Ein Junge und ein Mädchen singen sich an. Sie hauchen ein paar Worte. Nichtigkeiten werden aufgebauscht. Alles ist schwarz. Auch der Dreck unter deinen Fingernägeln! Die Springerstiefel streifen kurz die Reid-Brüder am Kopf, doch deren Krach zu Psychocandy-Zeiten ist, für so Trauerweiden, zu laut. The XX brauchen nur ein paar Beats, getupfte Gitarren, um dem Tod von der Schippe zu springen. „The XX – The XX“ weiterlesen

Krikor & The Dead Hillbillies – Land Of Truth

Franzosen sind schon eigenartig. Krikor ist auch so ein verrückter Vogel. Seit zehn Jahren taucht er an verschiedenen Orten auf, um dann schnell eine neue Baustelle zu eröffnen. Labels werden gegründet, Tracks veröffentlicht und lustige Nebenprojekte aus dem Boden gestampft. “Land Of Truth” ist sein erstes richtiges Album. Die Synthies kratzen und stolpern über Bodennebel. Die Gitarren zerren und düstere Wavestimmen singen kühl. No Wave für Franzosen! So als hätten sich Suicide niemals umgebracht. „Krikor & The Dead Hillbillies – Land Of Truth“ weiterlesen

Luke Vibert – Rhythm

Die Zusammenarbeit Luke Viberts mit Jean-Jacques-Perrey, die 2006 als “Moog Acid” betiteltes Album veröffentlicht wurde, hat Spuren hinterlassen. Im Adagio reiten wir auf einem abgehangenen HipHop-Beat als kleiner Gartenbahn durch die Gefilde der Seligen. Harfen hängen wie reife Früchte in den schwül klimatisierten Gewächshäusern. Die Orchideen stehen in voller Blüte.
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