Isolée – Well Spent Youth

Die Individualität der Einzelstimmen wird zur freien Entfaltung gebracht. Die Betonung liegt auf Freiheit. Alle machen scheinbar, was sie wollen, ohne einen Plan, ohne den Blick auf das Ganze. Polyphonie im eigentlichen Sinne. Jede Spur zeigt ihre verschrobenen Eigenheiten, gerade dann wenn jede eine andere Geschichte erzählt. Disharmonische Kontaktaufnahmen und Überlagerungen sind erwünscht und werden souveränes Stilmittel.
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Malzkorn – Expectations

Mit expressiven Effekten belegte Stimmen, Vocodereinsatz, sehr modisch. Elektronische Beats gondeln glockig und verquer durch ein spleeniges Bontempi-Land.  Es ist feucht und warm. Doch Malzkorn flaniert. Mit Schlendergroove und einem orthopädisch kaum nach zu vollziehenden Schlag in der Hüfte, der einen dennoch stets mitnimmt. In weitgehend unbekanntes Terrain.
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Jahrgangsgeräusche 2005 – Axel Ganz

Interpret – Titel – Album – Label
01. Gravenhurst: Tunnels – Flashlight seasons – Warp*
02. Antony and the Johnsons: You are my sister – I am a bird now – Rough Trade
03. Jamie Lidell: What’s the use – Multiply – Warp
04. Plush: Whose blues – Underfed – Drag City
05. Arcade Fire: Crown of love – Funeral – Rough Trade
06. Coloma: No moving parts – Dovetail – Klein Records
07. Egoexpress: Aranda – Hot wire my heart – Ladomat
08. Isolée: My Hi-matic – We are monster – Playhouse
09. DJ Koze: Dangernugget – Kosi comes around – Kompakt
10. Monolake: CcTv – Polygon Cities – Monolake Alive
11. Jason Forrest: Evil doesn’t exist anymore – Shamelessly exciting – Sonig
12. Jackson and his Computerband: Utopia – Smash – Warp
13. Adolf Noise: Zuviel Zeit – Wo die Rammelwolle fliegt – Kompakt
14. Ween: Someday – Shinola (Vol.1) – Schnitzel
15. Gustav: Rettet die Wale – Rettet die Wale – Mosz