Damien Jurado – Brothers And Sisters of the Eternal Son

Damien Jurados Kopf hing ja immer schon in den Wolken, doch auf Brothers And Sisters of the Eternal Son bricht er durch die Wolkendecke und fährt in die obere Mesosphäre, dorthin, wo sich auch leuchtende Nachtwolken bilden, sich Hund und Katze nicht mehr Gute Nacht sagen und es fürchterlich kalt ist. „Damien Jurado – Brothers And Sisters of the Eternal Son“ weiterlesen

Tim Hecker – Dropped Pianos

Ein Piano und ein Delay-Pedal. Hecker spielt Sketches, die sich an der wüsteren Ambient-Platte “Ravedeath, 1972” orientieren, diese aber nur schleifend streichen, um sich dem Wohlklang und der Flugstunde mit den gewachsten Flügeln hinzugeben. „Tim Hecker – Dropped Pianos“ weiterlesen

High Places – High Places vs Mankind

Es raschelt und tönt nach. Der Beat wiederholt sich in einer langen Spule und Mary Pearson spitzt die Lippen zu einem Kussmund. Lipgloss schmeckt nach Rosenkohl. Die neu entdeckte Gitarre darf kleine Figuren anzupfen, bleibt aber auch nur ein Bruchteil des Konzeptes. Alles klingt und flutet dir die Rinde weg. Wenn du nicht aufpasst, bleibt das für immer. Tinnitus der besonderen Art. „High Places – High Places vs Mankind“ weiterlesen