Jochen Distelmeyer – Songs From The Bottom Vol. 1

Eigentlich ist alles beim Alten geblieben. Es war bei Old Nobody so, beim Apfelmann und bei Otis. Die Musikpolizei schreit ihren Unmut heraus, alte Fans verlassen das Boot und neue Menschen, die den Namen Distelmeyer nicht so vorsichtig hüsteln wie die alten Ich-Maschinen, kommen hinzu. „Jochen Distelmeyer – Songs From The Bottom Vol. 1“ weiterlesen

The Futureheads – Rant

Das ist schon mutig! Wer hätte gedacht, dass eine “Emo-Truppe” wie die Futureheads eine a capella-Platte aufnehmen und das auch wirklich amtlich durchziehen? „The Futureheads – Rant“ weiterlesen

Jeff Tweedy – I Gotta Feeling

Der großartige Jeff Tweedy von Wilco covert sehr famos die olle Black Eyed Peas-Nummer “I Gotta Feeling”. Knaller! Von Wilco gibt es ja nächste Woche mehr. Das lässt mich aushalten… „Jeff Tweedy – I Gotta Feeling“ weiterlesen

Tony Christie – Made In Sheffield

Ab wann darf man von einem Klassiker sprechen? Muss das Album schon verstaubt, fast vergessen sein? Oder kann es auch nur ein Jahr auf dem Buckel, aber mit Verzögerung dein Herz erreicht haben und nun ist es für immer in deinen Gelenken und Fasern? Ich war immer schon ein Fan von Tony Christie. Dieses Outing an dieser Stelle fällt mir nicht schwer. Der Mann aus Sheffield hat diese Gabe, einfaches Liedgut zu veredeln. Seine Schmalzstimme gibt dir ständig eine Wahrhaftigkeit, die Schlager nur selten zu bieten hat. „Tony Christie – Made In Sheffield“ weiterlesen

Gayngs – Relayted

Das Saxophon fliegt mit Engelsflügeln über deine Kleinstadt. Dein feuchtgewordener Traum aus der Mittelstufe steht an der Theke und schlürft lässig KiBa. Der DJ ist aus der Parallelklasse und hat von Musik keine Ahnung. George Michael ist für ihn immer noch heterosexuell. Das Licht geht immer wieder an, da deine Lehrer kontrollieren wollen, ob noch alles im grünen Bereich ist. „Gayngs – Relayted“ weiterlesen

Klassiker: Cher – 3614 Jackson Highway

Die wunderschöne Cher ist ausgebrannt. Ihre Solokarriere will nicht in Schwung kommen. Talent war schon immer vorhanden, doch der richtige Blick aufs Wesentliche noch nicht geschärft. Cher zweifelt und verzweifelt fast. In den Sechzigern lief der alte Gaul “Sonny & Cher” noch weite Strecken. Hits wurden rausgehauen. Radiostationen dängelten sie bis zum Erbrechen runter. Cher luscherte nach mehr. Doch nichts wollte funktionieren. „Klassiker: Cher – 3614 Jackson Highway“ weiterlesen

Klassiker: Deep Purple – The Book of Taliesyn

Bevor Deep Purple begannen ihre Sänger zu wechseln wie der Knappe das rostige Kettenhemd und sie infolgedessen in den Untiefen des Hardrock Leck schlugen, experimentierte die Band mit Psychedelic, Pop und Folk. 1968 erschien ihr zweites Album “The Book of Taliesyn“. Da sang noch Rod Evans. Ein Mann, der in eine Liga mit Scott Walker und Tom Jones gehört. Er brachte mit seinem knödeligen Pathos einen der charakteristischen Eckpfeiler des Deep-Purple-Sounds jener Tage ein.
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