Arcade Fire – The Suburbs

Schöne Sentimentalität ist eine, die durch die eigene Biografie um Herkunft und Kindheit unterfüttert wird. Eine, an die man sich gern erinnert. Eine, die ohne Taschentuch auskommt und mit dem Wissen, dass die Spannung der angetrockneten Tränen auf der Haut zu neuen Kräften verhilft. All das verdichtete sich 2004 mit „Funeral“ in ein musikalisches In-den-Arm-genommen-werden im großem Albumformat.
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Menomena – Mines

Unter welchen Hut soll man Menomena packen? Nimmt man den Schlapphut, den Bauarbeiterhelm oder doch lieber die Kochmütze? Menomena verwickeln sich in Grabenkämpfe. Sie treten nicht auf der Stelle, sind eher unterwegs mit Handgepäck und Einmalzahnbürste. Jede Straßensperre wird mit dem Indie-Pass hinter sich gelassen. Danny Seim und seine zwei Mitstreiter hauen uns zum City Slang-Jubiläum saftige Stücke um die Ohren. „Menomena – Mines“ weiterlesen

Broken Social Scene – Forgiveness Rock Record

Die Gästeliste ist lang. Der Türsteher kontrolliert unbekümmert die Ausweise. Nicht jeder darf ins Studio, obwohl es beim Hören von „Forgiveness Rock Record“ manchmal den Eindruck macht. Das Künstlerkollektiv um Kevin Drew und Brendan Canning hat nach langer schöpferischer Pause zum Tee geladen und jeder, der gerade in der Nähe war oder aus dem Umfeld von Produzent John McEntire stammt, darf zur Veredelung seinen Beitrag leisten. Die Grundstimmung ist fast gleich geblieben. Das Wechselbad der Gefühle steht nach wie vor im Vordergrund. „Broken Social Scene – Forgiveness Rock Record“ weiterlesen