Swans – To Be Kind

Und wieder haben die Swans eine Kritiker-Lieblingsplatte aufgenommen, die einem zu keinem Zeitpunkt entgegenkommt. „Swans – To Be Kind“ weiterlesen

Willis Earl Beal – Nobody Knows.

Der Einstieg ist Gänsehaut pur. Willis Earl Beal macht den A-Capella-Trauerkloß, um dann den Track mit sanften Streichern auf der Ziellinie doch noch aus dem Korsett des lupenreinen Soul zu befreien. Wer hier Blues schreit, der bekommt seine Packung. Wer Aggressivität benötigt, um all die Grenzen wegzubouncen, der bekommt sein Fett weg. Beal ist der Prediger, der dir die Tür vor der Nase zuschlägt. „Willis Earl Beal – Nobody Knows.“ weiterlesen

Musik à la carte Vol.15: Captain Beefheart – Zig Zag Wanderer

Am Anfang klingt es so, als würde der Captain “Sexy” hauchen. Aber nein, er haucht “Zig Zag”. „Musik à la carte Vol.15: Captain Beefheart – Zig Zag Wanderer“ weiterlesen

Guido Möbius – Gebirge

Wucht. Durch eine Gletscherzunge gedrückte Attitüde. Experimentierfreude à gogo, dass es eine Frechheit ist. Hebel starker Kontrastierung wirken in etwas, das manchmal den Geist von Captain Beefhearts “Trout Mask Replica” wiederbelebt jedoch selbst viel moderner klingt. Eine aktuelle Überformung der Nachbildung, mit scheppernden Gitarrenakkorden und sehr freier Stimme. A-E-I-O-U-Ich-bin-Analphabet. Perfekt! Anfänger-Glücksmomente? Keineswegs. Guido Möbius ist ein versierter Artist. Alle Kompositionen auf “Gebirge” sind könnerhaft ohne dabei jemals besserwisserisch zu wirken.
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