Peaches Christ Superstar Live – Hamburg, Kampnagel 4.5.2010

Der Vorhang geht auf und Peaches steht im Scheinwerferlicht. Unschuldig nur in einen weißen Body mit Dune-der-Wüstenplanet-Kragen und einer weißen Leggins gehüllt, schaut sie in das ausverkaufte Rund. Chilly Gonzales, der Virtuose am Flügel und jahrelange Begleiter und Freund Peaches, setzt an. Es ist mucksmäuschenstill. Das Theater wird zur Kirche, zum Dorfplatz, zum Berg und zum voyeuristischsten Platz Hamburgs. Das Musical, das keines ist, kann beginnen. „Peaches Christ Superstar Live – Hamburg, Kampnagel 4.5.2010“ weiterlesen

Rufus Wainwright – All Days Are Nights: Songs For Lulu

Rufus Wainwright hätte sich zurücklehnen können, um in aller Ruhe ein neues pompöses Meisterwerk aufzunehmen oder sich die Fingernägel stutzen zu lassen. Doch der Wunsch sich einfach ans Klavier zu setzen und zu spielen war größer. All der Glam und der Strass der vergangenen Jahre liegen nun auf Eis. Rufus geht zu den Wurzeln zurück, dorthin, wo nur ein Instrument ausreichte, die Stimme des Sängers zu begleiten. Keine Pauken und Trompeten für ein rosa Lebensgefühl. „Rufus Wainwright – All Days Are Nights: Songs For Lulu“ weiterlesen

To Rococo Rot – Speculation

Nicht Yin, nicht Yang, nicht Gnade, nicht Ungnade, nicht Meer, nicht Wüste, nicht Sehne, nicht Korn, nicht Schicht, nicht dicht, nicht feminin, nicht maskulin, nicht hermaphroditisch, nicht apodiktisch, nicht atmend, nicht tot, nicht spielerisch, nicht wissenschaftlich, nicht politisierend, nicht spirituell, nicht untot, nicht affirmativ, nicht negativ, nicht provokativ, nicht kontemplativ, nicht von vorn, nicht von hinten, nicht angetrieben, nicht abgebremst, nicht Furche, nicht Tempel, nicht Tunnel, nicht Tal, nicht Alge, nicht Kollektiv, nicht Wolke, nicht Quarz, und schon gar nicht mal Quartz. Kaum Dispersion, zaghafte Statik, nicht Nichts. „To Rococo Rot – Speculation“ weiterlesen

Berliner Dom


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Neue Nationalgalerie Berlin – Thomas Demand: Nationalgalerie


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The Hidden Cameras – Origin:Orphan

Düstere Zeiten ziehen auf. Graue Wolken, die mal rosa waren, wabbern statisch in Richtung Innenstadt. “Rheingold für den Bibelkreis” steht in den Gebetsbüchern geschrieben. Die “Gay-Church-Folk”-Gemeinde ist über’s Wochenende ins Zeltlager gefahren. Die Volvos sind voll gepackt. Neben den Billig-Keyboards und Wandergitarren liegen die Hula Hoop-Reifen und New Wave-Poster. Gregorianische Teesorten mischen sich unter die letzte “Butt”-Ausgabe.
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