Beck – Morning Phase

Man kann ja nicht gerade behaupten, dass Beck auf der Überholspur war, dennoch schaltet er einige Gänge runter, um mit sich und den Kritikern wieder ins Reine zu kommen. „Beck – Morning Phase“ weiterlesen

Matthew E. White – Big Inner

Bläser begleiten Matthew auf seiner Reise in die Vergangenheit. Wäre er Beck, würde er noch schnell Everybody’s Got to Learn Sometime covern. Aus Wohnzimmer-Soul wird handgemachter Countryversatz, der auch mal psychedelisch glitzern kann. Doch richtigen Country kriegen wir nicht geschenkt. Nur am Rande ist noch ein Roggenkorn. Der Country wird überrannt oder besser noch, weggekifft. „Matthew E. White – Big Inner“ weiterlesen

Sonny & The Sunsets – Tomorrow Is Alright

Sonny Smith ist schon ein Schlingel. Er klingt mit seiner Musik, als wäre er in einem Eis am Stiel-Film hängen geblieben und Zachi Noy guckt geil um die Ecke. „Sonny & The Sunsets – Tomorrow Is Alright“ weiterlesen

Charlotte Gainsbourg – IRM

Der Hauch des Liedhaften hatte einst identitätsstiftende Wirkung für ganze Kulturnationen, und das liederlich gehauchte, welches damals Legendenstatus errang, schien erst in seiner tonalen Ausdruckslosigkeit alles auszudrücken. Insofern mochte es ebenso folgerichtig wie behutsam sein, dass Charlotte Gainsbourg für ihr nach Jahren der erfolgreichen Schauspielerei drittes Album „5.55“  mit den eloquenten Pop-Erneuerern Air eine mehr als gelungene Zusammenarbeit erreichte. Denn in Air sieht der internationale Blick die Linie nicht nur der traditionell französischen Unterhaltungsmusik konsequent ins 21. Jahrhundert transformiert.
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