Musik à la carte Vol.7: Kimya Dawson – The Beer

Was nicht alles passieren kann, wenn du mit einem Bierchen zum Frühstück beginnst. Aus Bierchen werden Gläser mit Jim Beam und daraus ganze Weinfässer. Dein Verhalten verändert sich, sogar dein Aussehen. Du mutierst zum Tier. „Musik à la carte Vol.7: Kimya Dawson – The Beer“ weiterlesen

Coming Soon – Ghost Train Tragedy

Der Herbst pfeift um die Häuserecken. Manchmal kommt sogar die Sonne durch und es wird fast widerlich warm. Coming Soon klingen wie Straßenmusiker, die den Jugendclub als neue Auftrittsmöglichkeit entdeckt haben. Es ist wohl schwierig zu sechst, die Einkaufsstraßen in Paris zu besetzen. Da kommt einfach zu schnell die Gendarmerie. „Coming Soon – Ghost Train Tragedy“ weiterlesen

Smile Smile – Truth On Tape

Popmusik schreibt manchmal die schönsten, oft aber auch die grausamsten Geschichten. Bei Smile Smile ist es mal wieder eine höchst traurige. Autobiographische Songs dienen da wunderbar als Ausdrucksform. Die Wahrheit kommt ans Licht, ob du sie hören willst oder nicht. Die Geschichte von Smile Smile ist schnell erzählt. 2005 trafen sich Ryan Hamilton und Jencey Hirunrusme in Dallas. Es war Liebe auf den ersten Blick. Schnell wurde die Verlobung bekannt gegeben und eine Band gegründet. Wenn schon zwei Musiker miteinander gehen, dann bitte auch ins Studio. „Smile Smile – Truth On Tape“ weiterlesen

Adam Green – Minor Love

Adam Green steht im Desert Memorial Park in Cathedral City. Er sucht das Grab von Frank Sinatra. Eine Entschuldigung ist schon lange angebracht. Nun will er die Zeit zwischen Promo-Terminen und Anti-Folk-Sessions nutzen. Mit einem Strauß Blumen hockt er sich vor Sinatras Überreste. Adam flüstert ein: „Sorry“, erhebt sich und holt eine Flasche Whisky aus dem Turnbeutel. „Adam Green – Minor Love“ weiterlesen

Noah And The Whale – The First Days Of Spring

Charlie Fink hält uns die Super8-Kamera vor die Nase und ruft “Action!”. Der Vorhang fällt und wir finden uns auf einer kleinen Theaterbühne wieder. Einige Spots sind gesetzt und das Bühnenbild lässt einen Zauberwald erahnen, doch dahinter erstreckt sich eine viel befahrene Straße. Im Orchestergraben sitzen die Jungs und untermalen die ausgeklügelte Dramaturgie mit Kammermusik-Pop. Klassische Instrumente werden zum Pint gereicht und London hält sich angenehm zurück. Das Hippe fährt im Cab davon. „Noah And The Whale – The First Days Of Spring“ weiterlesen