Bear In Heaven – I Love You, It’s Cool

Bear In Heaven hängen auch im Timetunnel. Nach dem Erfolg des letzten Albums geben sie nun richtig Gas, um Erfolg auch in Bekanntheit umzumünzen. Sie klingen auf I Love You, It’s Cool wie die Suicide- Ausgabe der Pet Shop Boys. Cheesy-Keyboard-Türme zeigen, dass man immer noch eine Bühne zustellen kann. Nebel und schlechte Laune gehören sowieso dazu. Doch der Anfang schickt einen zunächst auf die falsche Bahn. „Bear In Heaven – I Love You, It’s Cool“ weiterlesen

We Have Band – WHB

Diese stumpfen Bürojobs nerven. Und die Kollegen erst. Plattenfirmenjobs sind das Schlimmste. Schülerbands fordern horrende Summen und nur Bloc Party bekommen die Lorbeeren. Da häng ich doch lieber im Proberaum rum und bringe Pfand zum Kiosk. „We Have Band – WHB“ weiterlesen

Hot Chip – One Life Stand

Da ist sie nun also zurück, die „Band total neuen Typs“ mit ihrem insgesamt vierten Album. Sehr schnell wird klar, dass nach wie vor eine ihrer hervorstechensten Qualitäten der unaufgeregt juvenile Gesang Alexis Taylors ist. Überhaupt ist nun vieles unaufgeregt und nachdenklich auf „One Life Stand“. Eine Stimmung, über der meist ein leichter Schleier von tröstlichem Räsonieren hängt, wird zu der schon bekannten Exaltiertheit gemischt. Das, und die harmonisch kristallklar geschliffenen Motive prahlen mit leicht trauriger Schönheit. Aber, ist das genug für die fünf neuen Typen?
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Simian Mobile Disco – Temporary Pleasure

Das aktuelle 80er Pop-Revival ist ja nicht das erste seiner Art, aber wahrscheinlich das populärste bisher. Bevor La Roux, Calvin Harris, WhoMadeWho und co. in die Analogsynthesizertasten griffen, hatten Simian Mobile Disco schon 2007 mit ihrem Debutalbum ihre außerordentliche Kompetenz im Fach Klassischer Discopop bewiesen. Hymnen wie “I Believe”, “Love” und “Hustler” zeigten in Perfektion was wesentlich war an 80er-Jahre-Disco.
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