Eule findet den Beat – Ein Entdeckerflug durch die Musikwelt

Den Debütantinnen Charlotte Simon, Christina Raack und Nina Grätz gelingt mit ihrem Musikhörspiel etwas, das nicht viele schaffen. Sie unterhalten Groß und Klein, sie vermitteln eine Botschaft, die nicht mit dem Zeigefinger daherkommt und sie präsentieren Kinderlieder, die nicht angestaubt klingen, sondern die Merkmale der jeweiligen Richtung wunderbar aufzeigen, Spaß machen und im Ohr hängen bleiben. „Eule findet den Beat – Ein Entdeckerflug durch die Musikwelt“ weiterlesen

Alpha Blondy – Best Of

Alpha Blondy hat ein bewegtes Leben. Nach einem Nervenzusammenbruch und einem zweijährigen Aufenthalt in einer Nervenheilanstalt Ende der 70er startete Seydou Koné seine zuvor durch einen Tonbandklau verhinderte Karriere. Alles war angerichtet gewesen, nur die Musik war weg. „Alpha Blondy – Best Of“ weiterlesen

Peaking Lights – Lucifer

Den Teufel malen die Peaking Lights nicht an die Wand. Überhaupt, es gibt gar keine Wand. Alles ist nur mit Vorhängen getrennt. So darf die alte Tape-Maschine genauso in einem Zimmer angeworfen werden wie die Seifenblasen-Maschine. „Peaking Lights – Lucifer“ weiterlesen

Gonjasufi – A Sufi and a Killer

Wie viele Räucherstäbchen müssen dereinst glimmen, um den kritischen Massepunkt mit umstürzlerischem Anspruch zu überspringen und voll glückseliger Emphase das weltrettende Feuerwerk zu zünden? Las Vegas als Herkunftsort für Klugheit, Bescheidenheit, Disziplin und eine Yogaschule, das kannte man bisher noch nicht. Und womit passt das alles zusammen? Mit Sufismus, so lesen wir. Ist Gonjasufi, der singende Mystiker aus der amerikanischen Wüste, wirklich der asketische Mönch, der er zu sein vorgibt?
„Gonjasufi – A Sufi and a Killer“ weiterlesen

BLK JKS – After Robots

Schon mal über Tempowechsel nachgedacht? Schon mal Polyrhythmik rückwärts buchstabiert? Schon mal TV On The Radio mit Sturmmasken den Zulu-Blues geblasen? Die Black Jacks kommen aus Johannesburg und braten uns eins über. Das Quartett stolpert durch wirre Klangwelten, in denen David Bowie ungeschminkt die Aschenbecher ausleckt. „BLK JKS – After Robots“ weiterlesen

Jamie. T – Kings & Queens

Jamie Treays hat wieder einen Bong zu viel geraucht. Die Pop-Szene fliegt ihm um die Ohren. Warum auch nicht? Nach einer guten Debut-Platte, die nach Kinderzimmer mit Tittenbildchen an den Wänden roch und den Bass tief in die Magengegend drückte und Fast-Welthits beherbergte, kann man schon mal nach den Sternen fischen. Man nimmt sich einen großen Topf und haut ‘ne Locke von Bob Marley hinein. „Jamie. T – Kings & Queens“ weiterlesen