No Age – Everything In Between

Es ist immer noch genug Platz da. No Age nutzen die kurzen Momente der Einführung. Am Anfang steht immer eine Verbindung. Mit verschränkten Armen gibt es nicht immer ein positives Feedback. Natürlich geht es darum Verbindungen aufzulösen oder im besten Fall zu manifestieren. Je nach Laune. No Age lieben es zu verknüpfen. „No Age – Everything In Between“ weiterlesen

Grass Widow – Past Time

Es ist das Wechselspiel zwischen einer Gitarre und einem Bass. Wer spielt wem in die Hände und wer hat die Lust am Treiben in den Fingern? Achte auf die Snare! Sie kommt unregelmäßig regelmäßig. Fällt man aus der Bahn oder stoppt man an der Biegung zu Konfusion? „Grass Widow – Past Time“ weiterlesen

Wavves – King Of The Beach

Na, schon mal von Shitgaze gehört? Macht nichts, dafür bin ich ja da. Nimm eine Kombination aus LoFi, Noise und Garagen-Punkrock und hau noch mal mit dem Surfbrett drauf. Fertig ist das vielversprechende neue Ding. Nathan Williams ist einer dieser Shitgazer. Oder vielmehr er war es mal. Vielleicht war Nathan sogar das Aushängeschild dieses Genre. Nun bewegt sich auch einer wie Nathan in ein Studio, um mal amtlich an Songs zu gehen, und nicht immer nur auf dem Kinderzimmerbett zu hocken und zu schrammeln. „Wavves – King Of The Beach“ weiterlesen

Superpunk – Die Seele des Menschen unter Superpunk

Carsten Friedrichs brummt sich endlich wieder durch 11 knackige Beatkracher. Zwei Jahre mussten Fans und die Friedrichs-Gesangsgegner warten, um eine neue Meinung, aber eigentlich die alte, am Stammtisch zu diskutieren. Das Tanzbein ist zwar immer noch aus Holz und bleibt des öfteren mit der Hacke im Linoleum hängen, doch Bernd Bergemann hat als Produzent einige Späne glatt geschliffen. „Superpunk – Die Seele des Menschen unter Superpunk“ weiterlesen

Las Robertas – Cry Out Loud

Die Garage brennt. Costa Rica ist heiß. Von oben knallt die Sonne auf das Dach und lässt die Mädels gurren. Der Ventilator schwurbelt durch die Moskitos. Die Röhrenjeans ist so eng, du kannst dich nicht setzen, sonst könnte man deinen Pöter sehen. Die Las Robertas haben den Mädchenbonus. Benötigen tun sie ihn aber nicht, denn sie spielen ihren Garagen-Pop locker runter. „Las Robertas – Cry Out Loud“ weiterlesen

Wetdog – Frauhaus!

Wenn Mädels in die Garage gehen, dann nicht um sich unter alte Karren zu legen. Heutzutage werfen sie ihre Schrott-Amps an und trinken heimlich Papas Biervorräte. In London sind Garagen der neue Investmentfond. Früher wurde Taschengeld noch in die Pubs getragen, doch die Garagenmieten sind so enorm angestiegen, dass man befürchten muss, die urigen kleinen Sauflokale werden über kurz oder lang schließen. “Punk ist tot”, sprach der Freizeit-Punk, doch kleine Enklaven kämpfen um Aufmerksamkeit. „Wetdog – Frauhaus!“ weiterlesen

The Slits – Trapped Animal

Das „Oben Ohne“- Cover der Slits liegt schon Jahrzehnte zurück. Damals ging ein Aufschrei durch Englands Königreich. Die Punkikonen wirbelten durch das Musikbiz und hinterließen offene Münder. Ihre Mischung aus Punk und Reggae feierte das Aufbegehren der Jugend. Die Sex Pistols zogen sich lustige Klamotten an und Johnny Rotten spuckte Gift und Galle. Natürlich wollten auch die Frauen mitspielen und gründeten eigene Bands. Joe Strummers Freundin Paloma und Arianne hielten die Mädelsfahne am Höchsten. Was die Jungs können, können wir schon lange. „The Slits – Trapped Animal“ weiterlesen

Jamie. T – Kings & Queens

Jamie Treays hat wieder einen Bong zu viel geraucht. Die Pop-Szene fliegt ihm um die Ohren. Warum auch nicht? Nach einer guten Debut-Platte, die nach Kinderzimmer mit Tittenbildchen an den Wänden roch und den Bass tief in die Magengegend drückte und Fast-Welthits beherbergte, kann man schon mal nach den Sternen fischen. Man nimmt sich einen großen Topf und haut ‘ne Locke von Bob Marley hinein. „Jamie. T – Kings & Queens“ weiterlesen

Mediengruppe Telekommander – Einer muss in Führung gehen

2003 war die Mediengruppe heiß. Ein Tipp, den ich gerne annahm und begierig ihre ersten EPs auf dem Enduro Label in mich einsog. 2004 war es für mich dann schon vorbei. Viele Tracks des Debüts “Die ganze Kraft einer Kultur”  klangen anders. Waren sie neu produziert und/oder gemischt? Die Roughness und Dringlichkeit der ersten EPs war auf jeden Fall nicht mehr da. „Mediengruppe Telekommander – Einer muss in Führung gehen“ weiterlesen