Julie Byrne – Not even happiness

Die Fingerkuppen rutschen über den Hals. Dein puristisch eingerichtetes Wohnzimmer wird von einem Klang überzogen, der jedes Catpower-Poster von der Tapete holt. „Julie Byrne – Not even happiness“ weiterlesen

Die Alben des Jahres 2016

Ganz am Ende des Kopfzermarterns und eines schönen Musikjahres stehen endlich auch auf deinem Lieblingsblog einige Tabellen auf der Startseite, die wilder nie waren. Aber vergiss bitte nie: Eine Bierlaune macht noch kein Album des Jahres! Ohren auf in 2017! „Die Alben des Jahres 2016“ weiterlesen

Andy Shauf – The Party

Auf die Party von Andy Shauf sind die Springbreak-Girls nicht eingeladen. Andy wechselt die Moll-Töne wie die Girls die Lover. Mit sandigen Füßen tritt er die Gefühle einsamer Beach-Boys-Jünger, die immer noch auf die Welle ihres Lebens oder auf Brian Wilson warten. „Andy Shauf – The Party“ weiterlesen

Die Höchste Eisenbahn – Wer bringt mich jetzt zu den anderen

Nach den ersten Tönen und dem ersten Schauer verliebt man sich in eine Band, die mit Herzblut versucht große Popmusik zu machen und ihr Genre selbst entdeckt. „Die Höchste Eisenbahn – Wer bringt mich jetzt zu den anderen“ weiterlesen

Atmosphere – Fishing Blues

Bei Atmosphere geben sich nach wie vor Leichtfüßigkeit und Schwermut die Hand. Slug und Ant nehmen sich Zeit. 68 Minuten lang musst du nun tapfer sein. In der Mitte des Albums wird es ruhig, fast depressiv und Atmosphere schonen uns nicht mit Lyrik wie Nadelspitzen. „Atmosphere – Fishing Blues“ weiterlesen

Marisa Monte – Coleção

Marisa Monte macht seit Jahrzehnten die saubere Weltmusik, die jede Mutti zum Kochen, jeder Vati zum Runterkochen und jeder Populist zum Schönreden der Favelas nutzt. Auch 2016 geht das wunderbar. „Marisa Monte – Coleção“ weiterlesen

James Blake – The Colour in Anything

Ist James Blake noch relevant? Gemein, ne? Aber wie soll man sonst an dieses Album rangehen? James Blake bezirzt, macht Störenfriede-Romantik im Bildzeitungs-Digital-Zeitalter und klaut sich den Thom-Yorke-Effekt im Nils-Frahm-Haus-der-Kulturen. „James Blake – The Colour in Anything“ weiterlesen

The Game – Streets of Compton

Vergiss mal kurz den Soundtrack. Tu mal so, als wüsstest du nicht, wer der Vater der Willams-Schwestern ist, obwohl es gerade in Wimbledon regnet. Entziehe Dre kurz die Promotion und fürchte dich nicht vor den Bloods, den Crips, den Sureños oder den Pirus. „The Game – Streets of Compton“ weiterlesen