Antonio d. Luca – Musik Wozu

Manchmal ist Schönheit der Grund, der alles besser werden lässt. Das weiß auch Antonio d. Luca. „Antonio d. Luca – Musik Wozu“ weiterlesen

Eule findet den Beat – Ein Entdeckerflug durch die Musikwelt

Den Debütantinnen Charlotte Simon, Christina Raack und Nina Grätz gelingt mit ihrem Musikhörspiel etwas, das nicht viele schaffen. Sie unterhalten Groß und Klein, sie vermitteln eine Botschaft, die nicht mit dem Zeigefinger daherkommt und sie präsentieren Kinderlieder, die nicht angestaubt klingen, sondern die Merkmale der jeweiligen Richtung wunderbar aufzeigen, Spaß machen und im Ohr hängen bleiben. „Eule findet den Beat – Ein Entdeckerflug durch die Musikwelt“ weiterlesen

Roger Eno – Little Things Left Behind

Du siehst aus wie der junge Brian Eno an einem guten Tag, sang einst Tilman Rossmy. Doch hier soll es sich gar nicht um Brian, Roxy Music, Apollo oder Frisuren drehen, denn Roger Eno, der jüngere Bruder des Poptitanen, bekommt nun mit Little Things Left Behind seine eigene Werkschau. „Roger Eno – Little Things Left Behind“ weiterlesen

RM Hubbert – Breaks & Bones

RM Hubbert hat seine Stimme entdeckt. Bis dato musste er seine Melancholie mit den Fingern auf seiner Gitarre kundgeben, doch nun darf er auch Worte folgen lassen, die nicht mehr von Berühmtheiten der Szene vorgetragen werden und die mitunter sogar ein Lächeln hervorzaubern können. „RM Hubbert – Breaks & Bones“ weiterlesen

Zola Jesus – Versions

Zola Jesus wurde herumgereicht wie die Trophäe eines gewonnenen Krieges. Wir haben immer gesagt, dass dieser Gothic-Sound massenkompatibel ist. Seht her! Er muss nicht nur in gruftigen, vernebelten Clubs stattfinden, nein, er muss nicht nur für die Szene in Black konzipiert sein. Er kann auch ganz arty farty in Konzertsälen oder Museen über die Bühne flattern. Wir haben es gewusst. Jetzt löffelt unsere Siegersuppe aus. „Zola Jesus – Versions“ weiterlesen

Chris Thile – Bach: Sonatas and Partitas, Vol.1

Wenn einem Bluegrass nicht mehr ausreicht, muss man tief in den Anfängen der eigenen Musiksozialisation kramen. Chris Thile hat dort Bach gefunden und ihn nun auf seiner Mandoline umgesetzt; die nicht die Violine imitiert, sondern eigenständig eine Klangfarbe entwickelt. „Chris Thile – Bach: Sonatas and Partitas, Vol.1“ weiterlesen

Colleen – The Weighing Of The Heart

Vor zehn Jahren schenkte mir meine damalige Freundin das Debüt Everyone Alive Wants Answers. Ein Kleinod für die Björk-Frühstückspause, wenn múm zum Holzholen unterwegs waren oder Volker Bertelmann das Klavier noch nicht fertig präpariert hatte. Mir gefiel es, vielleicht aber auch, weil ich es geschenkt bekam. Drei weitere Alben folgten, die mich aber nicht mehr erreichten. Manchmal ist das einfach so. Ich hatte Colleen vergessen. „Colleen – The Weighing Of The Heart“ weiterlesen

Antony and the Johnsons – Cut the World

Es gibt sie diese Stimmen, die einen gefangen nehmen, einen auf den Boden drücken und Tränen in die Augen treiben lassen. Antony Hegarty gehört zu den Sängern, die es schaffen, einen in den Bann zu ziehen und zu faszinieren, ja fast zu verletzen oder wenigstens verletzlicher zu machen. Er ist vielleicht der größte/bedeutendste Torch Song-Interpret des letzten Jahrzehnts. Da wird es Zeit, diese Authentizität noch einmal unter Beweis zu stellen. „Antony and the Johnsons – Cut the World“ weiterlesen

Fiona Apple – The Idler Wheel Is Wiser than the Driver of the Screw and Whipping Cords Will Serve You More than Ropes Will Ever Do

Fiona Apple schlägt Töne an, die so sanft und hart zugleich sind. Mal zerbricht sie, sie fällt in langsame Gefühligkeit, um im nächsten Moment eine anarchische Wendung zu vollziehen. Ihr Pianospiel kommt als Begleitung zu ihren dramatisch gewählten Worten daher. Manchmal wirken ihre Akkordwechsel wie Nebenschauplätze. „Fiona Apple – The Idler Wheel Is Wiser than the Driver of the Screw and Whipping Cords Will Serve You More than Ropes Will Ever Do“ weiterlesen

Kraków Loves Adana – Interview

Kraków Loves Adana haben sich abgeschottet. Nichts sollte mehr von außen in ihre Musik einfließen. Nur der eigene Impuls, das eigene Gefühl sollte die neuen Songs tragen. Ein Wunsch nach einer Umsetzung der inneren Stimme. „Kraków Loves Adana – Interview“ weiterlesen