The Felice Brothers – Favorite Waitress

Mit oder ohne Simon Felice, die Brothers kehren der Scheune den Rücken, besuchten ein Studio und mischen ihr Folk-Ding nun mit angerockten Gitarren, Sperenzchen und Zitaten. Immer noch ist diese Band die beschwipstete in ganz Folk-Cowboy-Hausen. Ein Tusch! Ein Prosit! Weint deine Jugendliebe da am Tresen? Rette sie! „The Felice Brothers – Favorite Waitress“ weiterlesen

Der Nino aus Wien – Träume/Bäume

Der Nino aus Wien hat viele Pfeile im Köcher. So dachte er sich, es wäre doch von Vorteil, wenn er gleich zwei Alben auf einmal herausbringen würde. Erstaunlicherweise geht das Konzept sogar auf, was gar nicht an einzelnen Liedern liegt, sondern an den wirklich sehr geglückten Texten. „Der Nino aus Wien – Träume/Bäume“ weiterlesen

Annalena Bludau – In The Black / Two-Spirit II

Schon im Eröffnungslied You were at my bedside, when I cleared gibt es diesen einen Ton, der dir durchs Mark fährt. Er kommt von ganz tief unten und innen. Aus der Tradition des Folk stammend, der sich seine Schützlinge sucht, nicht die ihn, bricht dir der Ton mit voller Schönheit die Kniescheiben. Viele würden jetzt von Blues sprechen, doch das würde zu weit gehen. Hier gibt es diese Momente, die für die Ewigkeit sein könnten, wenn man sie in den richtigen Hals bekäme. „Annalena Bludau – In The Black / Two-Spirit II“ weiterlesen

Beck – Morning Phase

Man kann ja nicht gerade behaupten, dass Beck auf der Überholspur war, dennoch schaltet er einige Gänge runter, um mit sich und den Kritikern wieder ins Reine zu kommen. „Beck – Morning Phase“ weiterlesen

Damien Jurado – Brothers And Sisters of the Eternal Son

Damien Jurados Kopf hing ja immer schon in den Wolken, doch auf Brothers And Sisters of the Eternal Son bricht er durch die Wolkendecke und fährt in die obere Mesosphäre, dorthin, wo sich auch leuchtende Nachtwolken bilden, sich Hund und Katze nicht mehr Gute Nacht sagen und es fürchterlich kalt ist. „Damien Jurado – Brothers And Sisters of the Eternal Son“ weiterlesen

Maria Taylor – Something About Knowing

Wenn Maria Taylor selbstzufrieden auf ihre Veröffentlichungen zurückblickt, dann sieht sie von Gitarren getragene, liebevoll arrangierte Kleinode, die nie zu viel wollten, aber leider auch oft in Traurigkeit vor Langeweile verklebten. „Maria Taylor – Something About Knowing“ weiterlesen

John Lennon McCullagh – North South Divide

Der Name ist natürlich schon ein Knaller. „John Lennon McCullagh – North South Divide“ weiterlesen

Basia Bulat – Tall Tall Shadow

Wenn Basia Bulat nicht diese Stimme hätte, die klingt, als käme sie drüben aus den Hügeln, ja dann wäre ihr neuer Streich ein wenig zu beliebig, denn Basia möchte nun was vom Kuchen abhaben, den andere Mitstreiterinnen des Genres Folk-Spleen schon fast aufgemümmelt haben. „Basia Bulat – Tall Tall Shadow“ weiterlesen

Bill Callahan – Dream River

Mit The Sing hat Bill Callahan, als Eröffnung eines der perfektesten Alben seiner zwanzigjährigen Karriere, den Song des Jahres komponiert. „Bill Callahan – Dream River“ weiterlesen